Wo bin ich hier?

Es freut mich sehr, dass Sie den Weg in meinem Blog gefunden haben. Hier schreibe ich als fiktive Person über Aquaponik und moderne nachhaltige Landwirtschaft, eingebunden in eine dezentrale immissionsarme Energieversorgung. Ähnlich wie damals Dr. Sommer, der über Pubertät und Pickel schrieb, gibt es mich einzig und alleine zu dem Zweck, neue umweltfreundliche Ansätze in unserer Gesellschaft zu sammeln und für Leser aufzubereiten.

Ihnen, lieber Leser, wünsche ich viel Freude bei der Lektüre dieses Blogs, ich werde versuchen, die Sachverhalte nicht allzu trocken darzustellen.

 

75 Gedanken zu „Wo bin ich hier?

  1. Geehrter Herr Doktor

    Ich bin Michael Grellmann aus Windhoek Namibia (habe Familie in Duesseldorf – Freidhelm Braun) – bin sehr interessiert in Aquaponics.

    Gruss

    MG

      1. Sehr geehrte Herr Senfberg
        Ich finde ihre Beitraege zu Aquaponik sehr interessant und humorvoll.
        Vieleicht sind sie bereit mich mit meinem Projekt in den Philippinen zu unterstuetzen.
        Im August wollen wir wieder zurueck in die Philippinen und ein Hilfsprojekt mit Aquaponik aufbauen. Da ich nur teoretische Erfahrungen mit Aquaponik habe, suche ich eine Moeglichkeit ein Praktikum zu machen.
        Waere das bei ihnen moeglich?
        Gerne wuerde ich mich mit ihnen ueber I-Mail
        kurzschliessen.
        Ueber eine Antwort wuerde ich mich sehr freuen.
        Mit freundlichen Gruessen
        Georg liebrand

  2. Hallo Stephan,

    nette Idee, bin mal gespannt was bei Deinem Hobby so rauskommt.

    Ansonsten kannst Du ja die Fischgerippe im Garten vergraben und somit Arbeit für nachfolgende Paläontologen-Generationen sichern.
    😉

    Grüße
    🙂

  3. Guten Tag Herr Senfberg,

    ich bin vor einiger Zeit auf Aquaponic gestoßen und bin gerade dabei ein eigenes System im Garten zu installieren.

    Ich habe mit großem Interesse Ihre Erfahrungen gelesen und schicke Ihnen gerne bei Interesse weitere Daten und Fotos von meinem Objekt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg Seifert

    1. Guten Tag Herr Seifert,
      zunächst vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut mich immer, wenn meine Erfahrungen nützlich sein können. Ich verfolge auch sehr gerne und mit großem Interesse die Projekte anderer Betreiber und lerne gerne auch durch deren Erfahrungen. Daher würde ich mich sehr freuen, mehr über Ihr Projekt zu erfahren. Sie können auch gerne Fragen stellen oder eine Meinung einholen, wenn Sie sich in einer Sache nicht sicher sind. Auf Wunsch gerne auch per Mail an stephan(at)senfberg.de falls Sie (nicht zu große) Bilder zur Ansicht oder Dokumente senden wollen.

      Ich sehe Aquaponik auch als eine Gelegenheit anders mit Wissen umzugehen und, anstatt im Stillen zu forschen und mit Patenten Ideen zu „sichern“ (um zu verhindern, dass diese nachgebaut werden) Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und die Ergebnisse gemeinsam zu verbessern.

      Mein Vorbild ist hier übrigens die Freie Software. Sie hat bereits bewiesen, wie sinnvoll es ist, die vielzitierte „Schwarmintelligenz“ ohne Barrieren zu nutzen anstatt sich und sein Wissen von anderen abzuschirmen.

      In diesem Sinne bin ich für jeglichen Austausch offen und dankbar.
      Viele Grüße, Ihr Stephan Senfberg

  4. Hello doctor
    i am in south Adrar , extreme south of Algeria , in one of the hottest aria in the world i want to install full integrated aquaponic system to study aquaponic efficient techniques in extreme condition , please if you have suggestion , idea to test , know how to test , feel free to chare it
    Best regards

  5. Hallo Dr. Senfberg,

    habe mit großem interesse ihr video und ihr hp angeschaut.
    super sache, leider in der biologischen ldw der eu nicht umsetzbar, weil hydrokulturen generel nicht erlaubt sind.
    etwas ist mir noch aufgefallen, sie behaupten aquaponik würde von ihnen co2 neutral betrieben. leider stimmt das so nicht, denn sie verwenden als Futter nicht selbst durch die aquaponik hergestelltes futter sondern pellets, die mittels einer trocknungsanlage aufbereitet wurden.
    ansonsten suuuper sache
    lg
    co2keimling

    1. Hallo co2keimling,
      zunächst danke für Ihre Rückmeldung und das Lob!
      Ja Sie haben Recht, leider gibt es im Rahmen der Bio-Qualitätssiegel bisher noch nicht die Möglichkeit Hydrokulturen zu zertifizieren. Das ist sehr schade und ich hoffe, dass sich hier noch das eine oder andere Siegel gegenüber dieser Anbauweise öffnet.

      Achso aber mit meiner Behauptung bezüglich CO2-Neutralität meinte ich nicht meine eigene Anlage! Leider habe ich bisher nur meine kleine Testanlage und ich erzeuge weder den benötigten Strom selbst (wenngleich ich Kunde von Naturstrom bin) noch produziere ich das Pelletfutter selbst. Hier muss ich Ihnen Recht geben. Meine Behauptung zielte auf die Möglichkeit einer CO2-freien Produktion ab, wenn man nun von der Logistikkette zwischen Aquaponik u. Verbraucher absieht und vom initialen Energieaufwand zur Produktion der Anlagenteile. Viele Grüße, Stephan

      1. Hallo Dr. Senfberg,

        vll wäre ein weiters becken mit „entengrüze“ oder algen als nahrung für die fische oder auch pflanzenreste aus der hydrokultur selbst eine futterergänzung für die tilapias, alternativ könnte man auch wie in der teichwirtschaft statt aufwändig hergestellten pellets getreide bzw gerste füttern.
        das nur mal als brainstorm.

        mit der bioproduktion wird das leider vorerst nichts werden, denn das ist keine angelegenheit der diversen bioverbände und siegel, sondern ist durch die Eg Vo 889/2008 geregelt, welche hydrokulturen eben generell für die bioproduktion verbietet.

        1. Hallo co2keimling,
          Wasserlinsen sind in jedem Fall sinvoll, genau. Was die Fütterung anbetrifft gibt es viele Alternativen. Ich wollte auch mal was zum Biopod und zur schwarzen Soldatenfliege machen, aber hier in der Nähe hat niemand einen.
          Richtig, die EG Verordnung kommt noch hinzu, wobei die Siegel diese Vorgaben auch haben. Hast du denn auch eine Anlage oder willst du eine bauen?

          1. Sehr geehrter Herr Senfberg,

            Ich muß Ihnen auch zu Ihrer gelungenen Anlage gratulieren!

            Mir ist nur ein Mangel aufgefallen, nämlich daß Sie Ihre elektrischen Komponenten (ausgenommen der Pumpen) unter den Wasser-Behältern & -Leitungen angebracht haben. Im Falle eines Lecks könnte dies verheerende Folgen haben, weshalb man diese besser von der Decke herab leiten sollte. Mit ein paar Kabeltrassen oder Buchsen sieht das dann auch viel professioneller aus.

            Haben Sie auch schon ein Ebbe/Flut-System mit einem Glocken-Siphon versucht? Man spart sich damit das Ein/Aus-Schalten der Pumpe, was den Aufbau teilweise erheblich erleichtert.

          2. Hallo Yohanna,
            zunächst danke schön. Ja und Sie haben Recht, die Technik ist relativ weit unten. Aber ich habe sie zumindest nicht auf dem Boden, sondern in 30cm Höhe. Also wenn der Fischtank ausläuft, dann würde es noch gut gehen, aber das ist ein deutlicher Mangel, das stimmt.

            Ich habe in meiner Anlage auch ein Glocken-Siphon und die Pumpen sind pro Schaltzyklus 15 Minuten an.

            Viele Grüße, Stephan

  6. Hallo Herr Senfberg,

    Ihre Internetseite und insbesondere das auch sehr unterhaltsame Video gefällt mir sehr gut. Ich interessiere mich für die Themen: Aquaponik und Hydroponik. Allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Ich komme, ehemals beruflich (technische Entwicklungen) aus der Ecke: Erneuerbare Energien. Da gibt es paar allgemeine Überlegungen, diese dezentral erzeugten Energien auch mal sinnvoll u8nd auf kurzem Wege anzuwenden. In Verbindung mit „gewissen Locationen“ und der o.g. Themen ergäben sich sicherlich interessante und vor allen Dingen wiederholbare Projekte …???!!! Klar, die Dimension einer derartigen Planzen, Planzen / Fischproduktion wäre schon etwas größer als in Ihrem kleinen Gewächshaus.. Vielleicht habe ich Ihr Interesse für einen eventuellen Gedankenaustausch bzw. eine Zusammenarbeit geweckt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gunter Voigt

  7. Hochinteressant. Träume schon seit Kindertagen von ähnlichen Möglichkeiten. Gestalten bald unseren Garten… Teichanlagen, Bachbett zur Regenwassersammlung und Zistern(n)
    Kiesterrassen zur Straße hin, eventuell im Keller Fischzucht-
    becken. Überlege schon länger intensiv, wie ich es am besten mache – die 12 m2 Solaranlage optimal zu nutzen (Sommer).
    Wo kann ich den Tilapia mariae beziehen als Besatz (Elterntiere) wenn ich soweit fertig bin?
    Vielen Dank für Ihre/ Deine Offenheit. Leidenschaftlich denke ich genauso, daß durch Zugänglichkeit des Besten die Situation für alle Menschen sehr verbessert werden.
    Nutze selber intensiv Wasserbelebung (Photonen) und effektive Mikroorganismen (EM).

    herzliche Grüße – momentan aus den Philippinen

    Robert Heim

    1. Hallo Herr Heim,
      Sie meinen, wo es Tilapia in Deutschland gibt? Ich beziehe die Fische immer von http://www.lets-grow.de/ Dort habe ich meine Tilapia mariae her, wobei ich mittlerweile lieber Oreochromis niloticus kultivieren möchte, da diese größer werden und ihr Endgewicht bei guter Fütterung früher erreichen.
      Ansonsten kann ich all das nur unterschreiben was Sie sagen, Regenwasseranlagen, Bachbett, Teichanlagen, auch oder gerade wenn eben nicht alles nur der Produktion dient, so entstehen damit herrliche Orte an denen man sich nur zu gerne aufhält.
      Viele Grüße, Ihr S. Senfberg.

  8. Sehr geehrter Herr Senfberg!

    Bin am Überlegen, mir im Garten eine kleine Aquaponicanlage zu basteln! Wollte fragen, ob es eine gute Alternative zu Tilapien gibt? Möchte das Wasser nicht heizen, weil ich nicht zuviel Energie (Strom) dafür benötigen möchte! Hätte an Regenbogenforellen gedacht?! Hätte hinter dem Haus eine Stelle ohne direkte Sonneneinstrahlung zum Aufstellen des Tanks!Würd mich freuen, wenn sie mir ein paar Fischalternativen sagen könnten!
    Danke im Voraus für ihre Nachricht!

    Liebe Grüße aus dem schönen Oberösterreich!

    LG Daniel

    1. Sehr geehrter Daniel

      In einer Kalten Anlage kommen z.B. auch Karpfen in Frage. Sie wachsen zwar nicht so schnell aber werden am Ende doch recht groß, wenn man ihnen ein paar Jahre Zeit gibt. Forellen ist jedoch nicht so leicht gerecht zu werden, da sie einen hohen Sauerstoffbedarf haben und Strömung lieben. Dies kann besonders im Sommer schwierig werden, wenn die Wassertemperatur steigt und je wärmer das Wasser wird, desto weniger Sauerstoff bleibt im Wasser gelöst. Wenn ich einen Forellengraben anlegen würde, dann würde ich ihn stark vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und evtl. eine Kühlmöglichkeit einbauen. Graben deshalb, weil sich darin besser eine Strömung bzw. Fließrichtung realisieren lässt. Als Kühlung könnte man z.B. eine Schlauch od. Rohrspirale im Erdreich in ca. 1 Meter Tiefe eingraben. Wenn der Schlauch lang genug ist (ca. 50-100 Meter) und man das Wasser der Fischkultur hindurch pumpt wird dieses durch das Erdreich gekühlt, vorausgesetzt der Schlauch isoliert nicht zu sehr. Damit erübrigt sich dann ein Kühlaggregat mit einer schlechten Energiebilanz. Je nach Wassermenge kann man natürlich auch mehrere „Erd-Kühlschlangen“ verlegen. Rechnerisch kann man das Verhältnis Fischkultur/Kühlschlangen relativ leicht anhand der Verschnitt-Regeln und der Ausgangs- bzw. Zieltemperatur ermitteln. Ansonsten kann ich zu der Entscheidung selbst eine Aquaponikanlage zu bauen nur raten. Ich bin begeistert von der Stabilität des Systems, seiner Pflegeleichtigkeit und von dem Ertrag aus meiner doch sehr kleinen Anlage.

      Liebe Grüße vom Niederrhein ins schöne Oberösterreich!
      S. Senfberg

      1. Sehr geehrter Herr Senfberg!

        Danke für die schnelle Rückmeldung! Muss noch etwas recherchieren, um zu entscheiden mit welchem Fisch ich es versuche! Der afrikanische Wels wär auch so eine Alternative hätte ich mir gedacht, nur auch wiederum das Problem mit der Temperatur!Vielleicht könnte ich ja mein Wasser mit einem Solarschlauch (auf Flachdach aus Blech) erwärmen! Welche Temperaturtoleranz haben denn die Tilapia?

        LG

        Daniel

        1. Hallo Daniel,
          Tilapia sind eher empfindlich, was niedrige Temperaturen anbetrifft. Unterhalb von 20 Grad kann es bereits passieren, dass sie weniger Nahrung aufnehmen, was natürlich ihr Wachstum beeinträchtigt. Unterhalb von 15 Grad sie schon sehr inaktiv. Deshalb halte ich Tilapia konstant bei 24-26 Grad. Das ist bei Kaltwasserfischen wie Karpfen schon etwas ganz anderes. Der Afrikanischen Raubwels mag ebenso wärmeres Wasser, er verträgt zwar auch niedrige Temperaturen als Tilapia, ist dann jedoch ebenfalls eher inaktiv. Ebenfalls im Unterschied zu Tilapia würden ihm wohl als Futter die vegetarischen Pellets nicht ausreichen. Hier müsste man gut überlegen, woraus eine ausgewogene Kost für ihn bestehen könnte, wenn man denn keine kleinen Fische reichen mag.
          Viele Grüße, Stephan

          1. Lieber Herr Senfberg!

            Danke für ihre ausführliche Antwort!Werd mir überlegen, mit welchem Fisch ich es probiere!

            Danke und liebe Grüße aus Oberösterreich!

            Daniel

  9. Hallo Herr Senfberg,

    Erst einmal möchte ich Ihnen ein großes Lob aussprechen, für die lehrreiche und interessant gestaltete Website.
    Im Rahmen meiner Abschluss Präsentation im Fach Biologie, mit dem Bezugsfach Politikwissenschaften, wuerde ich sehr gerne noch ein paar Fragen an Sie stellen.
    Denkbar wäre das in Form eines Interviews (schriftlich – per E-Mail?).
    Wären Sie dazu bereit? Ihre Emailadresse konnte ich auf der Website nicht finden, aber die bräuchte ich dann.

    Vielen Dank und Viele Gruesse!

    1. Liebe Amilia,
      vielen Dank für das Lob, wer hört das nicht gerne?
      Sehr gerne beantworte ich auch Fragen bezüglich Aquaponik, in welcher Form auch immer. Habe Ihnen hierzu bereits per E-Mail geantwortet. Ihnen ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Stephan Senfberg

  10. Hallo, hier ist Guenter aus Sydney, Australien. Was passiert denn mit der Anlage im Winter? Laeuft die durch oder wird sie eingemottet? Bei euch wirds ja ziemlich kalt. Hier in unserer Gegend gibts es viele Aquaponics, aber die Sorge mit Kaelte ist hier nicht so stark.

    Viele Gruesse, Guenter

    1. Hallo Guenter,

      Ja richtig, die Anlage wird im Winter eingemottet, was sehr schade ist. Ich würde sie gerne auch im Winter betreiben, aber dafür brauche ich eine neue Anlage, die größer und besser isoliert ist.

      Viele Grüße nach Sydney, ihr habt down under sicher wieder gutes Wetter!
      Stephan

      1. Hallo Stephan,
        ich habe Videos aus den USA gesehen, wo es Aquaponics in Gewächshäusern in sehr kalten Gegenden gibt. Es war jedoch nicht ersichtlich, wie sie die beheizen. Ich arbeite bei der Entwicklung von Solar- und Biomasseheizungen mit, aber ich werde auch bald nach Deutschland ziehen, und fände es sehr interessant, unsere Entwicklungen mit Aquaponik zu verbinden. Das bietet sich ja geradezu an. Mal sehen, ob sich was ergibt. Hast du Pläne, eine größere Anlage zu bauen?
        Gruß, Günter

  11. Sehr geehrter Herr Senfberg,

    wir beschäftigen uns im Rahmen unserer Projektarbeit an der Uni Lüneburg mit Aquaponik-Systemen im Zusammenhang mit dem Thema „Urban Gardening“ und sind bei unserer Recherche über Ihre sehr hilfreiche Seite gestolpert.
    Sofern es keine Umstände macht, würden wir fragen ob Sie für ein schriftliches Interview für weitere Fragen unsererseits bereit wären. Haben Sie die Zeit dafür?

    Es dankt und grüßt,
    Aleks

    1. Hallo Aleks,
      natürlich stehe ich für ein schriftliches Interview gerne zur Verfügung. Hierzu erlaube ich mir eine separate E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse zu senden, um so einen Dialog einzuleiten (Triple OptIn-Verfahren).

      Viele Grüße vom Niederrhein
      Stephan

  12. Sehr geehrter Herr Senfberg

    Ich habe einen großen Keller (100m2) zur Verfügung. Denken Sie, dass es sinnvoll sein könnte in einem solchen Keller eine Aquaponikanlage zu errichten und zu betreiben? Vielleicht mit Strom aus Sonnenkollektoren?

    Ich freue mich über Ihre Antwort, mit herzlichen Grüßen aus Wien,
    Christian Droste

    1. Sehr geehrter Herr Droste,
      grundsätzlich ist auch Platz im Haus zu begrüßen, aber Sie wissen dann wahrscheinlich auch, dass Sie für entsprechende Beleuchtung sorgen müssen. Nun gibt es schon LED-Panels die sparsam im Verbrauch sind, aber wenn man die komplette Beleuchtung künstlich erzeugen will, bedarf es auch mit moderner Beleuchtung noch über ca. 100 Watt pro Quadratmeter, so dass hier ein hoher Energiebedarf besteht. Zum Beheizen der Anlage kommt sicherlich auch Solarthermie in Frage. Wie bei einer Heizung wird auch hier ein Pufferspeicher eingesetzt, nur dass dieser als Wärmetauscher zwischen Fischtank-Wasser und Solarheizung fungiert. Eine zusätzliche Stromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage oder eine Klein-Windanlage kann hier wesentlich zur Reduktion des Stromverbrauchs oder gar zur Selbstversorgung beitragen. Wichtig bei Kellerräumen ist allerdings noch die Belüftung, erst recht, wenn es nur kleine Fenster gibt (um Schimmelbildung zu verhindern). Für den Fall von Schäden sollten elektrische Anlagen u. Leitungen möglichst in einer Mindesthöhe angeordnet sein, um einen komplett-Ausfall zu verhindern.

      Viele Grüße vom Niederrhein nach Wien!
      Stephan Senfberg

  13. Sehr geehrter Dr. Senfberg,

    ich bin ein großer Fan Ihrer Seite und würde Ihnen gerne ein paar weitere Fragen stellen. Es würde mich freuen wenn Sie mich per email kurz kontaktieren könnten, damit ich Ihnen mein Anliegen detaillierter schildern kann.

    Vielen Dank und schöne Grüße,

    Natalie Löwen

    1. Hallo Herr Eich,
      oh ja sehr interessant. auch was die Zucht anbetrifft. Verstehe leider nicht so viel vom Text aber es gibt ja einiges zu sehen. Weiterhin viel Erfolg mit der Aquaponik!
      Viele Grüße
      Stephan Senfberg

  14. Sehr geehrter Herr Dr. Senfberg,

    wir wollen eine kommerzielle nachhaltige Bio-Fischzucht errichten. U.a. auch mit Erdwärme, Photovoltaik & Windenergie.

    Alternativ zur Kläranlage haben wir zwar Aquaponik angedacht, jedoch hegen wir Zweifel wie der Geschmack des Gemüses ist? Oft kauft man im Supermarkt Produkte die zwar optisch 1A aussehen, jedoch absolut geschmacklos sind. Unserer Erfahrung nach sind Früchte von Erdboden viel geschmackvoller.

    Können Sie jemand empfehlen der ein Gesamtprojekt (Energie & Aquaponic) bereits abgewickelt hat?

    Beste Grüsse
    Eduard Precht

  15. Hallo Eduard, ich hatte weiter oben auf dieser Seite schon mal kurz mit Stefan Kontakt, auch wegen der Frage, ob in Deutschland Aquaponik wegen der Winterpause überhaupt geht. Ich habe ein Konzept, was Aquaponik mit erneuerbarer Energie ermöglichen würde, forciere es aber zur Zeit nicht, weil ich mit anderen Sachen beschäftigt bin. Aber wir können uns ja mal unterhalten.
    Über den Geschmack würde ich mir keine Sorgen machen. In Australien haben wir zahlreiche kommerzielle Betreiber und die erzeugen Super-Produkte.
    Bio geht aber meines Wissens weder in Australien noch in Deutschland.
    Viele Grüße
    Günter

  16. Danke für die hervorragende, mitreißende Darstellung. Diese Projektform dürfte für die in Hochwasserregionen lebenden Landwirte bei entsprechender Unterstützung eine ebenso lukrative, wie Zukunft sichernde Investition sein. Die Bereitstellung von Überflutungsflächen könnte damit gefördert werden. Es sollten hier jedoch, um eine Faunen-Verfälschung zu verhindern, heimische Fischarten verwendet werden, etwa Quappen. Auf in die Zukunft!

    1. Hallo Herr Welzel, freue mich immer sehr über Nachrichten wie die Ihre! Das ist ein guter Punkt, den Sie ansprechen. Wenn es darum geht, mehr Überflutungsflächen zu schaffen, so kann der höhere Ertrag pro Fläche bei der Aquaponik Flächen entlasten, welche die Landwirte ansonsten dringend bräuchten. Nun muss man auch nicht zwingend an kalte Anlagen denken, es kämen ja auch warme Anlagen in Gewächshäusern in Frage, die jedoch so weit entfernt stehen, dass sie nicht überflutet werden können. Je nach Anbaukultur hat man im Gewächshaus ja ein vielfaches an Ertrag im Vergleich zum Freiland, so dass insgesamt weniger Fläche gebraucht wird. Wenn jedoch eine Außenanlage vom Hochwasser überflutet wird, so befürchte ich, dass all die mitgebrachten Treibgüter, das Heizöl, Abwasser etc. die Anlage stark in Mitleidenschaft ziehen würden. Ansonsten ist das mit den Quappen keine schlechte Idee, der Fisch ist so selten, dass man ihn in unseren heimischen Gewässern fördern sollte. Herzliche Grüße, Stephan Senfberg

  17. Lieber Herr Dr. Senfberg,

    ich bin gerade dabei meine Präsentationsprüfung im Abitur über Aquaponik nach Informationen zu recherchieren.
    Ich möchte in meiner Präsentation auf die ökonomischen (umweltfreundlichen) Aspekte hinaus
    und anhand von bisherigen Daten darlegen weshalb Aquaponik eine geeignete Alternative gegenüber
    herkömmlicher Landwirtschaft darstellt und habe noch großen Wissensdurst. 🙂 Wären Sie bereit mir einige Fragen per Mail zu beantworten (einen Fragenkatalog habe ich bereits erstellt)? Ich bräuchte die Informatioen am Besten bis 25./26.2.14. Vielen Dank.

    Einen ganz lieben Gruß
    Lea Pollacek

  18. Super Praesenz! Vielen Dank fuer die vielen Informationen. Einige kurze Fragen: wie viele Tilapia passen in einen 500 liter tank, so dass sie sich noch wohlfuehlen, und keinen „Stress“ haben? Vermehren sich die Fische „von alleine“ oder muss man besondere Umgebungen schaffen?

    1. Hallo RSe, vielen Dank, freut mich. Wenn man von den Aquakultur-Zahlen ausgeht, wäre z.B. 50kg Fisch pro Kubikmeter immer noch wenig, obwohl es schon 50 Fische wären. Ich hatte selbst einen 600 Liter-Tank, und darin waren 23 erwachsene Tilapia. Sie vermehren sich nicht von alleine, man muss ein balzbereites Paar finden und die beiden in ein eigenes Aquarium übersiedeln, in dem sie in Ruhe balzen, sich paaren u. brüten können. Zucht erfordert einige Erfahrung mit den Tieren. Viel Spaß u. viel Erfolg.

  19. Hi Herr Senfberg! Wir sind eine kleine Gruppe von Software-Entwicklern und Elektrotechnikern hier in Berlin und hätten ein paar Fragen. Könnten wir kurz telefonieren?

    Besten Dank!

  20. Super von ihnen, gesammeltes Wissen mit uns zu teilen. Dieses Frühjahr werden mein Bruder und ich auch so ein Projekt beginnen, mit besonderem Hinblick auf Energie die dabei erzeugt und genutzt werden soll. Natürlich wird das Geschehen dokumentiert und auch zur Verfügung gestellt werden. Danke
    Hochachtungsvoll…

  21. hallo, Stephan
    wünsche dir und allen lesern, usern hier ein gesundes, neues jahr- viel erfolg bei deinen arbeiten.
    ich habe mir dein neues Video angesehen- und schlagartig auch einiges bemerkt: ist dein haus- alles aus steinen gemauert? einlagig- oder mit luft dazwischen?
    da sind eine menge risse drin! von oben bis unten durchgehend.
    soll das was bedeuten? es sind ja viele!
    jetzt willst du ein altes Gebäude, dass eine andere art von bau verkörpert, als heute bekannt- also ein Gebäude, wo man die Architektur als medium gleich auch für be-und Entlüftung, für Thermik der innenraumthermik benutzt- stellenweise mit einem nft-system und wasserbecken- sagen wir mal- (bau-)artwidrig – verändern?
    Heizung rein, Wärmetauscher- also auch die raumthermik deutlichst verändern?
    also möglicherweise- mit großer Wahrscheinlichkeit, die bausubstanz beeinträchtigen, was man ja heute sehr oft und viel macht – Stichwort Wärmedämmung – von der man ohnehin keine Ahnung hat?
    wenn du dir alte bauten ansiehst- und die eingebauten- damaligen Heizelemente- meist in form von kachelöfen- dann weisst du auch, warum die Installation von Heizkörpern unter den fenster völlige scheisse ist! warum? weil die vorher vorhandene- und funktionierende innenraumthermik, die dem heizen und dem luftausstausch dient, was man früher wusste und auch so plante – extremst negativ verändert wird. leute mit Geld kaufen sich einen modernen Kamin, holzfeuerung- der steht dann meist an der stelle der alte heizanlage- und schlagartig geht es wieder…..!
    nur so- als hinweis….
    ich finde deine Bemühungen- und die anderer- deutlichst hilfreich, um eigenes an wissen zu erringen, zu bestätigen- auch das negative dient dann als Beispiel! und ich gebe auch deutlichst mein wissen kostenfrei weiter.
    das wasserbecken- der überlauf von der Regenrinne zum beccken- ist am und im haus? warum so kompliziert und aufwendig- und warum keine Trennung des alten vorhandenen Gebäudes von den Wasserbecken, dass deutlichst nicht wasserdicht zu bekommen ist- es sei denn, du machst da auch Folie rein! stein und mörtle diffundiert- kann also bis zu einem Sättigungsgrad wasser aufnehmen. das gilt auch für angeblich wasserfesten beton. deswegen gibt es so viele, die den beton noch mit einer sperre versehen- nicht wegen dem diffundieren- sondern wegen der Kapillarwirkung. ich kenne leider nur das aus deinen unterlagen- also dem Videos und den Skizzen.das erweckt so an vielen stellen eventuell die nicht so tollen Ahnungen, die man gemeinhin als Resultat , als Erfahrungen bezeichnet….
    würde mich interessieren, wie es bei dir weitergeht….
    schicke dir mal- weiss jetzt nicht wo ich das finde- einen link mit einem beckenbau in Hanglage in der nähe eines hauses…..!
    dein Teich ist ein nicht so tolles Konstrukt: das ist aber aufwendig- teuer und in der Unterhaltung nicht so optimal!
    wir haben hier in Berlin den tiergarten- der funktioniert- nachdem man die Verbindungen einfach weggenommen hat- wegen dem straßenbau- alles kanalisiert hat- auch nicht mehr- verlanden. weil nur das oberflächenwasser quasi im fluss ist- keine Bewegung in den gewässer selbst mehr vorhanden ist!
    zweites Beispiel wäre der berliner lietzensee: den hat man in der mitte quasi zugeschüttet um die neue kantstraße da durch zu bauen.
    also abgeschnürt- mit der folge, dass der lietzenseeteil nach osten gravierend unterversorgt ist mit dem, was man fliesswasser nennt- beim bau eines hausen das gleiche mit luft- also Thermik!.
    wasser und luft- müssen aber immer bewegt werden: sonst wird was krank oder man wird krank!
    einfache regeln: nur hält sich keiner dran!
    weiteres Beispiel: die schwersten eingriffe des staates in die natürlichen gewässer, in Berlin die spree. die ist extremst schadstoffbelastet, so dass man das nie mehr hinbekommt- weil die fließgeschwindigkeit quasi beliebig reduziert wird- sich alles sedimentiert anlagert- zum anderen der sauerstoffeintrag fehlt, der durch fliesswasser durch einreissen von luftsauerstoff zumindest das wasser halbwegs in wenigen bereichen mit Strömung und Sauerstoff versorgt.
    alles nur – kranker dreck, das geplante!
    der beste gärtner ist der, der dasitzt und zuguckt- begreift und versteht! nicht der, der immerzu Unkraut jäten will, verändern will!
    die Natur kann man nicht besser machen- nur schlechter: das macht der mensch solange es ihn gibt- permanent radikalst!
    in dem bauprojekt des Wasserbeckens (den link suche ich raus):da ist gut dokumentiertes drin….
    ich wünsch dir was schööööness…
    detlef

    1. Hallo Detlef!
      dir und deiner Familie auch ein gesundes und frohes neues Jahr und viel Erfolg n 2015!
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar.
      Wegen der Risse in den Außenwänden hatten wir auch anfangs bedenken und haben unseren Architekten/Statiker befragt. Allerdings meinte er, es sei nur die äußerste Schicht betroffen. Wir sollten nur mit der Zeit mal die Steine neu verfugen, da der Kalkmörtel ausgewaschen wird. Die Wände sind größtenteils 2-lagig, d.h. außen Feldbrandsteine und innen mit einem Abstand von ca. 10cm Kalksandstein. Ja die Idee der hinterlüfteten Vorhangfassade kam gerade dadurch zustande, weil man uns zuerst alles in Styropor einpacken wollte. Also der typische Vorschlag/Ansatz wie meistens heutzutage. Da wir aber genau das nicht wollten hatten wir die Idee, wobei diese Vorhangfassade aber nicht direkt auf die Fassade kommt, sondern mit ca. 40cm Abstand. Ich kann deine Bedenken gut verstehen, da es eben eine alte Bausubstanz ist. Genau das ist ja auch der Grund, warum wir uns gegen das Fassaden-Verbundsystem gewehrt haben. Abgesehen davon ist das ohnehin schwierig, da so ein Altbau viele „Ecken und Kanten“ hat, die so eine Fassadenverkleidung erschweren. Ich bin dann im Internet auf die Videos von Herrn Fischer aus Süddeutschland gestoßen und dachte, du lieber Himmel, nicht nur, dass das schöne Haus verschandelt wird, diese Art der Außenfassadendämmung bringt noch nicht mal etwas, wenn sie erst mal nass geworden ist. Im Gegenteil, durch das Tauwasser zwischen Mauer u. Dämmung wird die Bausubstanz erst recht geschädigt.

      Aber das mit der Regenrinne bzw. dem Fallrohr war wohl ein Missverständnis. Es geht ja außen an der Fassade entlang und dann unterhalb des Teichs in ein Entwässerungsrohr, dass unter dem Haus durch geht (kein Keller). Ich habe hier nur ein Stück mit einer Klappe eingebaut, damit ich Wasser in den Teich abzweigen kann, wenn es regnet. Der Überlauf vom Teich geht ebenfalls genau in dieses Rohr rein. Ansonsten wird zwischen der Außenwand und dem Teich noch eine Trennschicht eingebracht, d.h. der Teich wird mit Folie u. Vlies gebaut, die Außenwand bekommt noch einen Außenanstrich, dann kommt noch eine Platte drauf und darauf dann Vlies und Folie. Da wir keinen Keller haben ist dies nur bedingt ein Berührungspunkt, da dort seitlich nur die Bodenplatte abgrenzt. Und wegen der Diffusion bzw. Kondensation (Tau) an der (kälteren) Fläche die zusätzliche Platte (Tipp vom Architekt). Ich kann gut nachvollziehen was du schreibst und glaube auch, dass viele gedämmten Altbauten fehlkonstruiert werden. Gerade auch was die Luftbewegung bzw. den -austausch anbetrifft. Früher mit dem Lehm und den Steinen hatte man auch viel mehr hygroskopische Baustoffe, die Wasser aufnehmen u. wieder abgeben könnten. Allerdings haben wir genau aus dem Grund auch keine Styroporfassade haben wollen, obwohl es hiess „Sie haben doch keinen Denkmalschutz, dann können sie das doch machen“. Aber ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass ein großer Teil der Aussenfassadendämmungen in den nächsten Jahren wieder abgenommen werden muss, weil sich Schimmel bildet. Abgesehen davon habe ich neulich in einer Dokumentation gesehen, dass das Verbundsystem auch in Brand geraten kann.
      Nochmals vielen Dank für den Beitrag!
      Viele Grüße
      Stephan

        1. hallo, Stephan,
          toll: so habe ich jetztd asw hintergrundwissen- und das ist deutlichst poritiv. du machst schon alles richtig- im wesentlichen!
          von der technsichen seite abgesehen.
          die fassadengeschichte ist richtig: aber du kannst durch flächiges ansetzen der vorsatz-aquaponikkulturen in vertikaler Ausprägung eine Thermik zwischen Hauswand und hinterlüftung der vertikalen Kulturen reinbringen- damit hast du doch alles.
          und wenn es abnehmbar ist- also in matten oder ähnliches ausgeprägt ist- kannst du auch Inspektionen der Fassade, die von zeit zu zeit vorgenommen werden sollten- zur not auch mit einem crawler-roboter, zu dem man ein preiswertes Spieleteil benutzen kann mit kamera- jederzeit bewerkstelligen.
          renysol: ich denke nicht, dass man das Thema aquaponik isoliert betrachten kann- also das Umfeld, zu dem auch das haus gehört, wo man was einbaut- eine Heizung oder ähnliches- was ja zum funktionieren eines Systems unabdingbar ist- aussen vor sein lassen sollte.
          wie bei einem haus denke ich typisch so, wie früher Architekten gedacht haben, die ja nebend er Heizung, Beleuchtung auch alles drinnen an möbeln und dergleichen mit integriert haben- also entworfen haben!
          was meinst du mit Verrottung von Biomasse? willst du diese Verrottung nutzen- aus welchem grund auch immer?
          wie bei der Anwendung von solarzellen- den staatlich geförderten Unsinn- mit niedrigen nutzungsgrad- sollte man bei einem haus immer die gesamtstruktur der abfälle betrachten. dazu gehören auch toilettenabfälle und alles an abwasser. um sicherzustellen,d ass ein System unabhängig von der Jahreszeit betrieben werden kann- sollte man immer wert auf einen kontinuierlichen durchlauf legen: also schnelles, aber sicheres verrotten, ausgasen.
          anstelle vieler Systeme bevorzuge ich für alels nur ein System, weil es unser leben beherrscht: das einsetzen in einem methangaserzeuger- also das erzeugen von Methangas in einem mehrkammersystem, dass sicherstellt, dass man den tagtäglichen Wahnsinn an abfall, der nun mal menschlich ist- auch sinnvoll nutzen kann.
          wichtig ist da- das erst die letzten kammern voll ausgasen (das geht nur unter völligem Luftabschluss)- die anderen den wöchentlichen aufwand aufnehmen- also nur schwach ausgasen.
          das Prinzip, was brauchbar wäre (nur das Prinzip!!!) findest du z.b. unter
          https://grabcad.com/library/biogas
          komplett als Konstruktion. mir selbst schwebt ein 6-zylinder-system, dass du ganz normal aus handelsüblichen Stahlflaschen für Propan/butan selbst bauen kannst- mit einer Gasflasche, die konzentriert Brenngas (also verdichtet, druckgas in der vorgeschriebenen kleinmenge!)in der mitte. das ergibt bei mir- einen aussdurchmesser von 55 cm bei etwa 70 cm Bauhöhe: also auch nicht mehr als eine stuhlfläche beaufschlagt.
          um den kontinuierlichen erzeugungsprozess am laufen zu halten- muss man eventuell zufüttern: was bei aquaponik (nehmen wir diesen begriff- ich denke das ein neuer begriff besser wäre- z.b. KREISLAUFSYSTEM) anfällt- kann durchaus, wenn es kontinuierlich erzeugt wird- als regelmäßig in schüben und nicht verwertet werden kann- in den methangaserzeuger eingebracht werden: damit entfallen kosten für Lagerung, haltbarmachen und dergleichen.
          bei kontinuierlicher Anzucht ist es egal: in der Natur vergammelt es auch nur- wenn keiner das nutzt.
          STEPHAN:
          die Sache mit dem überlauf: warum hast du nicht ein abgestuftes System mit eingeplant- also regenwassernutzung in verschiedenen stufen- und die stufen als konstruktives element um fliesswasser zu erhalten? fliesswasser braucht man zu betreiben von eher techniklosen antrieben: pumpen also in der form der alten hydraulischen widder, oder Stoßheber (Google)- die kaum Wartung und pflege brauchen- selbst funktionieren.
          diese Technik ist gut, wenn du wasser hochpumpen musst um wasser zu bewegen und das gefälle zur Stromerzeugung und zur Erzeugung der raumthermik zu nutzen: dann hast du weniger Viecher im System, die sich breit machen- weniger schimmel- und gammelprobleme.
          ich persönlich würde das Regenwasser permanent einleiten- und nur den überschuss abführen- der durch verdunstung und sonstiges, natürliches wohl immerzu anfällt bei künstlichen Teichen, Gewässern.
          das einbauen von wasserfiltern sehe ich kritisch: ich würde die wasserfrachten durch die Erdmassen leiten und so filtern- alles andere permanent rausfischen (automatisiert) und dem methangaserzeuger zuführen (laub das reinfällt nicht gefressen oder verwertet wird- gammelt, zersetzt sich…). ansonsten setzt sich dein künstliches gewässer mit der zeit zu- du hast dann immer weniger wasser und unten gasbildendes, unerwünschtes- was irgendwann hochkommt……
          soweit erst einmal: wie schon gesagt- ich gebe mein wissen einfach so weiter. wenn Konstruktionszeichnungen gebraucht werden- für die von mir konzipierten alagen: auch die gebe ich als Urheber kostenfrei weiter…
          ich wünsche euch was schööönesss…..

          1. Hallo Detlef,

            ich mache es genau umgekehrt wie du vermutest. Mit Gas habe ich nichts am Hut und arbeite auch nicht mit Luftabschluss, sondern im Gegenteil absichtlich mit Sauerstoffzufuhr. Das ergibt eine Verrottung ohne dass Gas entsteht, mal abgesehen vom nützlichen CO2. Auch gibt es keine Gerüche. Wärmeträger kann wahlweise Wasser oder Luft sein. Die eigentlich angepeilte Zielgruppe sind Gewächshäuser.

            Biogas und Vergärung stehe ich kritisch gegenüber. Vergärungs- und Fäulnis-Bakterien und andere Stoffe verbreiten sich immer mehr in unserer Umwelt und verseuchen sie auf unterschiedliche Arten, z. B. auch neuartige Krankheiten bei Rindern.

  22. Hallo,

    interessante Diskussion jetzt hier, etwas abseits der Aquaponik.

    Weiter oben wurde erwähnt, auch die Energie zu nutzen, die dabei verfügbar wird. Das habe ich nicht verstanden, bin aber sehr interessiert daran, weil ich an der Nutzung von Energie durch Verrottung von Biomasse forsche. Kann ich dazu noch Erläuterungen haben?

    Zu den elaborierten Ausführungen in Bezug auf Wärme, Heizung usw. wird es euch vielleicht von Nutzen sein, mal bei Architekt Schwan zur Temperierung im Internet nachzulesen. Das ist gerade für Altbauten sehr sinnvoll.
    Wenn die ganzen Dämmungen in ein paar Jahren verschimmelt oder verbrannt sind, wird sein Konzept bestimmt der Hit.

    Ansonsten: Weiter so, Stephan. Hier nebenan gibt es auch eine große AP-Anlage, aber wie ich es sehe, ist es ein weiter Weg.

    1. Hallo Renysol,
      ja das ist eine sehr interessante Diskussion, allerdings bin ich in diesem Zusammenhang leider nur mäßig auf dem Laufenden. Habe vom Biomasse-Reaktor schon mehrfach gehört und kenne die Prozesswärme, die beim Kompostieren entsteht, das ja. Aber mit Aufbau und Bauweisen von Biomasse-Reaktoren kenne ich mich leider nicht aus bzw. kenne nur die klassischen Modelle, wo ein Komposthaufen mit Heizschlangen bestückt wird. Der Blogbeitrag ist auch sehr interessant, allerdings habe ich kein Anschauungsmaterial aus der Praxis gesehen. Ich hatte hierzu aber mal ein Video gefunden http://youtu.be/3hB1g2-k8u0
      Die Gravity-Lampe fand ich auch sehr interessant, das nur am Rande. Bei der Suche nach Herrn Schwan habe ich die Seite termosfassade.info gefunden, das ist sie, oder? Sehr interessant, werde ich mir durchlesen. Danke für den Kommentar und für die Ermunterung weiter zu machen. Ist auch nicht anders geplant. 😉 Viele Grüße, Stephan

      1. Ja, Stephan, guter Film mit Native Power. Ich hab mal versucht, mit denen in Kontakt zu treten, aber das Interesse war von deren Seite nicht da. Ich will nicht lästern, aber man kann bei ihnen ein Zertifikat (nach Kurs gegen Geld) erwerben, mit dem man dann Biomeiler bauen darf oder für andere bauen darf. Da klingelt es bei mir immer.

        Wenn ich Behörde, Zertifikat, Siegel oder sowas höre, geht bei mir leider die Klappe runter, weil ich früher mal Beamter war.

        Und Zertifikat zum Bauen von Biomeilern ist für mich so ähnlich wie Zertifikat zum Heizen mit Holz.

        So einen Biomeiler habe ich 2011 alleine gebaut und lange Zeit Warmwsser daraus bekommen, ohne Maschinen.

        Die Gravity-Lampe kenne ich, super, die Leute unabhängig machen von Konzernen, Weltbank und sowas.

        Es geht ja hier um Aquaponik, und ich möchte das nicht hijacken, aber da es doch auch wichtig ist:

        Zu Christoph Schwans Konzept:

        http://www.co2olbricks.eu/fileadmin/Redaktion/images/publications/Broschuere_Wandheizung.pdf

        Und hier, ja das ist der richtige Link:
        http://www.termosfassade.info/Dokumente/Temperierung.pdf

        Aber zu Aquaponik:
        Ich habe mich nicht aufraffen können, bisher. Ich bin gerade im Anfangsstadium mit Vermiponics, wo statt Fischen Kompostwürmer eingesetzt werden. Bisher sehr interessant, diese Würmer sind sehr nette und anspruchslose Zeitgenossen. Mal sehen, was daraus wird.

        1. hallöööchen,günter,
          na, so ein zufall! dich gibt es noch?
          zum Thema oben!
          in der Großstadt geht es nicht: da ist das, was als abfall anfällt- das meiste menschlich- deutlichst nicht mit wasser, luft und dergleichen zu eliminieren, zu neutralisieren.
          da entstehen dann Krankheiten durch die Fäkalien des menschen- und ihren abfällen, die ohnehin nicht unbedingt mehr natürlich sind.
          ist ja bezeichnend, das Allergien durch neuzüchtungen entstehen- aus alten kultursorten, Obst deutlichst nicht. und rinder- wie von dir angeführt- sind eh nur zuchtfleisch, das eh nicht mehr normal ist.
          auch das essen derartigen fleisches ist nicht richtig- verursacht Krankheiten!
          massentierhaltung künstlicher konstrukte erzeugen auch wieder künstliche Krankheiten: der ewige- kranke Kreislauf des menschen!

          durch Vergärung kann man nahrunsmittel haltbar machen: das weisst du ja selbst- Sauerkraut ist dir ja nicht fremd! ich sehe das nicht kritisch- das macht man, wenn man es richtig macht seit Jahrtausenden schon.
          ohne Probleme.
          das thema- aquaponik, wie es die meisten beschreiben- zusammen mit Biogas- um die menschlichen abfälle zu verwerten- unschädllich zu machen und dabei heiz-und kochgas zu erzeugen, oder strom: das ist in der Großstadt die einzige Möglichkeit, also in Ballungsräumen. statt zentral- dezentral- bei jedem! das bedeutet nichts weiter, als ich konzipiert habe-als versuch!
          pdf- kann ich dir schicken, habe- situationsbedingt keine eigene web-Präsenz mehr- brauche also email oder so.
          schön, was von dir zu hören!

          greetttzzzii aus Berlin
          froggy

          1. Hallo Froggy,
            zunächst noch kurz hierzu: Du „hijackst“ auf keinen Fall irgendwelche Themen, die von der Aquaponik weg führen. Im Gegenteil, das gehört alles zusammen. Das ist auch kein Zufall, dass du vom Einen aufs Andere kommst, weil Aquaponiker eher Zusammenhänge einbeziehen. Das ist schon systembedingt bei der Aquaponik, weil es ja ein kompletter Kreislauf ist, an dem aller Input und Output dran hängt. Im Gegensatz zum Landwirt, wo das Produkt beim Saatgut anfängt und bei der verkauften Ernte aufhört, haben wir ein laufendes System, dass wir unter „Nährstofflast“ setzen und das verschiedene „Ein- und Ausgänge“ hat. In sofern ist es genau umgekehrt, ich freue mir nicht nur einen Ast, wenn hier fleissig diskutiert wird, sondern es sind auch Themen wie Energiegewinnung (durch Kompostwärme) oder Pilz- oder Wurmkultur etc. die das Ganze und damit die Aquaponik bereichern. Deshalb mal an dieser Stelle ein großes Dankeschön für die interessanten Denkanstöße und die wertvollen Beiträge.

            Nun zum Kommentar: Stimmt, in der Stadt wird das vom Platz her nicht mehr aufgehen, dass Stoffe wie Fäkalien direkt vor Ort wieder umgewandelt oder verbraucht werden. Und es stimmt, dass mit Fäkalien sehr vorsichtig umgegangen werden muss. Bastelversuche mit Komposttoiletten können hier geradezu gefährlich werden.

            Dann stimmt ich auch darin zu, dass industrielle Tierhaltung in dem Stil nicht nur ethisch nicht mehr vertretbar ist, sondern mittlerweile schlicht fahrlässig. Wir sehen es z.B. an der Antibiotika-Gabe, die uns am Ende die resistenten Keime direkt mit in der Verpackung auf den Küchentisch befördert. Wir überdüngen den Boden, haben aber demnächst nicht mehr genug Phosphor, um weiterhin Kunstdünger in der bisherigen Größenordnung zu produzieren.

            Und das was du sagst sehe ich genauso: Aquaponik braucht Energie. Gerade aus menschlichen (organischen) Abfallstoffen lässt sich gut Energie gewinnen und die Abfallstoffe die dabei wiederum entstehen, lassen nochmals weiter verwerten (Stichwort Pilzzucht, Vermikultur, etc.). Es geht als nicht nur um den einen Kreislauf der Aquaponik, sondern um all die Kreisläufe, die wir Menschen um uns herum haben, von der Heizung über die Toilette bis zur Energie- und Lebensmittelproduktion.

            So, aber jetzt jetzt ja richtig spannend. Du sagst du hast dir überlegt, wie das zentral und dezentral aussehen könnte? Das ist ja unglaublich spannend!!!
            Sollen wir nicht gleich einen ganzen Blogartikel daraus machen? Oder ein Spezial. Ich habe ohnehin vor demnächst mal Blogartikel/Videos zu Themenschwerpunkten zu machen. Aber wieso nicht mal zu Aquaponik und den angrenzenden bzw. umgebenden Kreisläufen? Ein bisschen kommt das ja schon im Grundlagenartikel vor, aber das reicht noch nicht. So aber jetzt bin ich total gespannt auf das PDF und würde es sehr gerne mal sehen. Darf ich?

            Danke für die tollen Beiträge und viele liebe Grüße!
            Stephan

            P.S.: Gruetzi aus Berlin hat auch was

    2. hallöchen;
      habe weiter oben schon etwas geantwortet- den rest hier! ja- in einem perfekten system- entstehen Kräfte durch wind-,wasserbewegung – und wenn du es so willst unter den Bedingungen eines konstruktiv so ausgeprägten zustandes, den man erzeugen will!
      grundsätzlich ist die Natur techniklos- und es spricht nichts dagegen- es für ein zu etablierendes künstliches system- ebenso zu machen!
      um z.b. eine elektrische pumpe garnicht erst benutzen zu müssen- muss man Bewegung erzeugen um den technischen müll sich zu ersparen.
      denn jedes künstliche an technik- ist anfällig für verschleiss, unzureichend zumeist auch- weil nicht konsequent für etwas spezielles, z.b. den betrieb unter den Bedingungen da draussen- geeignet.
      ich selbst bin also dafür- vom Ansatz her techniklos zu denken- auch wenn ich maschinenbaukonstrukteur bin: also Maschinen und geräte eher technisch gesehen angehe.
      das ändert nichts daran, dass die Anwendung bestimmt, was an Technik reinkommt- ich also auch bei techniklosen (der Natur) techniklos denke!
      „der ton macht die musik“!
      wenn du techniklos arbeiten willst- musst du die Natur benutzen- kopieren – oder, wo nicht mehr vorhanden auch neu etablieren!
      ein gewässer, ein künstliches- ohne Strömung – ist ein totes gewässer!gibt also Probleme : immer!
      eine Lüftung, die nicht natürlich erzeugt werden kann- z.b. durch fliessendes wasser, das eine raumthermik erzeugt- ist ebenso eine tote geschichte!

      totes gebiert Probleme in jedem denkbarem umfang – die mit den Einsatz von nicht für diesen zweck konzipierten anwendungsmüll- nicht zu lösen ist!

      um wasser zum fliessen zu bringen- damit du später auch Strom damit erzeugen kannst- genügt normales, wie ein Fallrohr, oder ein gefälle in dem du wasser permanent fliessen und fördern läßt: die alten inkas kannten das, alle alten Kulturen- nur wir glauben motörchen für pumpen zu brauchen….!
      gut: wir haben keine kultur- waren nie was vergleichbares und werden es auch nie!
      aber etwas bemühen kann man sich ja! oder?
      wasser,dass fließt- erzeugt eine Strömung: wie die ausgeprägt wird- ist konstruktiv festzulegen- aber nicht pervertierend- sondern besser naturnah abgeguckt! hast du Strömung- durch gefälle, also wasser, das in versetzt angeordneten becken runterfällt- belebst du wasser- und hast eine möglichkeit diese Kräfte auch zur Erzeugung von elektrischen Strom zu nutzen. schliesst du also einen Motor nicht an eine Stromleitung an- kannst du durch die wasserbewegung z.b. durch ein simples schaufelrad- Strom selbst erzeugen durch den gleichen Motor!
      das kannte schon der alte Leonardo da Vinci. zudem erzeugt wasserbewegung eine Luftbewegung- die man als raumthermik nutzen kann, also zum belüften…
      alles ganz einfach!
      nur tut es hier keiner!
      die anderen Bereiche einer guten anlage – also heizen und Strom-gaserzeugen- kann ich dir genauso einfachst erklären: ist alles einfach!
      meine Mittagspause ist vorbei: muss wieder was tun…..
      wünsche dir was schööönesss…..

  23. hallo, Stephan,
    nicht gruetzi- sondern greeettzzii!
    mund breit machen! („greeeeeee..“: ist lustich!)
    als Musikfreund kennst ja das lied: „wenn ich morgens früh aufsteh“?
    sing das mal anders: so, wie ich das lied geschrieben habe- da heisst es „greeendeee“! (mund breit machen!)
    ich schreib es später mal hier rein: sinngemäß geht es um „Erholung“- z.b. (aus dem Text einer Strophe) ….mit der nase schon im grase; wenn ich wieder dann aufsteh- war es wieder der greeenndee…! soll was lustiges und belebendes sein- um die körperchemie der leute ein bisschen in schwung zu bringen. das sind also auch Experimente…..
    tja: viel reden macht keinen sinn- das sieht ja jeder! ich rede seit jahren mir den mund fusslig- werde nie müde immer wieder quasi das gleiche zu beschreiben! leider ist das so, wie bei einem bild: jeder hat da seine eigene Ansicht von den dingen- und die ist meistens ziemlich hirnrissig. weil halt durch die alltägliche, schleichende Verwahrlosung eines jeden begünstigt.
    die pdf- kann ich dir gerne schicken,wenn es sich um die handelt, die hier schon angesprochen: das ist eine pflanzeninsel, die sich „autonome pflanzeninsel“ nennt. Grundlage ist hier-das Strom für licht in Wohnräumen grundsätzlich nicht über den Strom aus der Steckdose kommen soll- sondern durch die Innenraumthermik erst einmal der Pflanzeninsel- also aus der Luftfeuchte via wasserstoffzelle Strom im betrieb erzeugen. dann durch die Thermik des umgebenden zimmerraumes.
    Grundlage ist hier- das schlechte luft im zimmer, besonders in großstädten mit schwersten luftschadstoffbelastungen- ohne lüften gereinigt und vitalisiert werden soll- durch das erzeugen einer innenraumthermik durch fallendes, fliessendes wasser, die auch das Umfeld also besser und gesünder machen soll. zum anderen ist die Verwendung der eingesetzten Pflanzen- nutzpflanzen- genauso, wie der fische oder Schaltiere- einem umgekehrten lebenszyklus ausgesetzt: d.h.- wir machen den tag zur „nacht“ und die nacht zum tag. dabei entfallen dann die Lichtschalter in der Wohnung- die pflanzeninseln sorgen rund um die Uhr, wenn es sein muss für licht und durch Stoffwechsel der pflanzen immer auch für guten Sauerstoff.
    kennst ja die Situation abgestandener luft- die daraus resultierende Unterversorgung des menschen mit ausreichend Sauerstoff besserer Qualität. diese pflanzeninsel ist mit einen Durchmesser innen von 600 mm eine einfache lösung, die sich überall hinstellen läßt.
    die auch noch gut aussieht- und zudem- das paßt hierher- die Bereiche der aquaponik, so- wie du sie kennst- quasi hoffähig für jede Wohnung machen.

    es gibt noch andere lösungen zum verwerten der anfallenden Abfallstoffe z.b.: aber das hier genannte ist und war die autonome Pflanzeninsel!
    wenn du mir sagst- wo ich eine pdf hier einstellen kann: kriegst du sie für alle! je mehr davon Kenntnis haben- und je mehr leute das haben wollen (muss man selbst bauen- aber ich habe das einfachst gemacht- auch wenn das technisch aussieht!)umso besser zum Verständnis der dinge!
    es gibt einen haken dabei!
    der ist darin zu sehen, dass es keine Erfahrungen damit gibt! das fängt schon bei simplen saaten, samen an: was verträgt sich mit was- in einem solchen System…..
    deswegen: freistellen- und die leute ihre eigenen Erfahrungen sammeln lassen!
    greetttzziii from
    froggy

  24. Georg Liebrand
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    2. April 2015 um 12:38

    Sehr geehrte Herr Senfberg
    Ich finde ihre Beitraege zu Aquaponik sehr interessant und humorvoll.
    Vieleicht sind sie bereit mich mit meinem Projekt in den Philippinen zu unterstuetzen.
    Im August wollen wir wieder zurueck in die Philippinen und ein Hilfsprojekt mit Aquaponik aufbauen. Da ich nur teoretische Erfahrungen mit Aquaponik habe, suche ich eine Moeglichkeit ein Praktikum zu machen.
    Waere das bei ihnen moeglich?
    Gerne wuerde ich mich mit ihnen ueber I-Mail
    kurzschliessen.
    Ueber eine Antwort wuerde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichen Gruessen
    Georg liebrand
    Antworten

    1. hallo, georg,
      was willst denn machen: musst ja Vorstellungen davon haben- was du anpacken willst- wie groß, welcher umfang.
      und wie du das angehen möchtest, welche Grundvoraussetzungen vor ort da sind.
      erst mit den vorarbeiten- also , das man zusammenträgt- was man hat- vor ort – kann man arbeiten, etwas entwickeln!
      das braucht nicht teuer sein – also nicht viel kosten: allerdings sind ja die Grundvoraussetzungen auf den phillipinen besser, als hier.

      nur wenn du das auch vermarkten willst – regional oder größer – dann wird es wohl teuer, wenn du nicht gerade dehydrierten, lagerfähigen fisch und früchte, kräuter und so anbieten willst.
      Lagerplatz ist immer so eine Sache – und warenlogistik!
      wenn es nur ein kleineres projekt zur Selbstversorgung ist – dann braucht man auch da Daten zum vorhandenen.
      ohne derartiges- kann man auch nichts dazu sagen!

      die besten tipps fidnest du vermutlich auf YouTube: derartig viel angewachsenes Grundwissen – wie aus Asien gibte s nirgendwo.
      wirst ja englisch oder landessprachlich einiges verstehen, was andere nicht verstehen.

      vor systemtechnik würde ich einen großen bogen machen- ebenso von Futtermitteln: am besten selbst anpflanzen, anziehen- verwerten.
      wenn ich helfen kann – naturgemäß nur mit rat: dann schieß los!
      ich helfe auch gerne bei der Planung.

      greettzziii from froggy
      aus bärlin

  25. ich war in Berlin und habe mir die grössere Anlage angeschaut, nach Aussage des einen Verantwortlichen werden die Fische und die Pflanzen getrennt gehalten, das Wasser der Fische wird nicht zur Auszucht der Pflanzen benutzt, weil die ph-Werte sich nicht vertragen würden????Dann ist das doch keine Aquaponic???

    1. Hallo Steffen,
      hierzu eine Rückfrage: Wird denn das angereicherte Wasser nicht zum Düngen verwendet? Vielleicht sind die Kreisläufe ja nur zeitweise abgekoppelt. Leider bin ich noch nicht dort gewesen, deshalb kann ich hierzu nichts sicheres sagen.
      Viele Grüße, Stephan

    2. hallo steffen,
      welche denn? die ecf-farmsystems?

      das kann seine gründe in der konzeption der anlage haben: bedauerlicherweise wird in einem kreislaufsystem – wie viele es ja konstruktiv künstlich ausprägen viel zu viel technik eingesetzt- anstatt natürliches als vorbild zu nehmen.
      das hat seinen sinn darin, dass sie kreisläufe, künstliche etablieren wollen und müssen- also das wasser immer wieder verwenden müssen.
      das liegt teilweise an den rechtlichen bestimmungen in diesem land.
      das geht bei kommerziellen anbietern nur über eine reihe von filtersystemen- weil sie kein naturidentisches system aufbauen können – und wahrscheinlich auch nicht wollen.

      das ist meist erkennbar an der technischen umsetzung, den minimalen personalaufwand- bei maximalen ertrag bestimmter früchte, fischarten.

      ein wirkliches, natürliches kreislaufsysstem ist ein vielschichtiges system, dass nicht auf ein zwei, drei pflanzenarten basiert – sondern auf die vielfältige nutzung der vorhandenen ressourcen in gleichen system anstrebt.
      für eine einzige pflanzenart sind die fischeinträge wahrscheinlich – zu hoch: es gibt schwachzehrende pflenzen und starkzehrende – und dazwischen eigentlich alles!

      das ausprägen einer konzeption kann also nur dahin gehen, dass man die vorhandenen ressourcen – also hier fischeinträge in das wasser (kot-futterreste etc..) als gesamtergebnis- versucht auf verschiedene pflanzen zu verteilen.
      die einen nehmen sich mehr- die anderen weniger.
      eventuell machte es sinn- zusätzlich zu beregnen: also düngeraufnahmen über die blattmasse der pflanzen selbst anzustreben- da diese art der düngung effektiver ist, als über die wurzeln!
      beregnen: das ist in der natur richtig – und macht in einem künstlichen system zur erzeugung von luftfeuchtigkeit auch sinn, wenn man die luft auch zum heizen verwendet:

      in der landwirtschaft benutzt man sogenannte gründüngung: man pflanzt also pflanzen aus, die helfen den kreislauf bei der bestellung von feldern bei vielzehrern, also pflanzen, die hohe düngemittelkonzentrationen benötigen – durch natürliches teilweise zu ersetzen um die belastungen des boden durch kunstdünger – langfristig zu verhindern.
      zudem kostet der einsatz von kunstdünger geld- dass man sich sparen kann, mit dem erbenis gesünderer böden!

      ebenso kennt man das im obstbau, wo man um die feuchtigkeit zu erhalten im boden- und gleichzeitig die flächen zu nutzen- die freiflächen also anbauflächen unter den bäumen z.b. für kräuter und dergleichen- aber auch für wenig anspruchsvolles , wie blaubeeren, heidelbeeren , himbeeren , erdbeeren und derglichen .verwendet.

      das ermöglicht- bezogen auf den obstanbau z.b. die bereitstellung von benötigten rohstoffen pflanzlicher art- z.b. bei der herstellung von spirituosen oder auch fruchtsäften an gleicher stelle.

      ich persönlich kann mit dem begriff AQUAPONIK nicht sonderlich glücklich werden: denn es beschreibt und benennt eigentlich nur eine bestimmte abart künstlicher systemtechnik – während mein anspruch dahin geht das natürliche an ressourcen zu nutzen- lediglich die vom menschen erzeugten wenigsten 80-90 grad heissen abwässer (waschen, kochen, heizen) zusätzlich dazu zu nehmen, zu nutzen, die in unseren geografischen breiten nicht vorhanden sind.

      das ermöglicht im geschützten umfeld das ganze jahr über eine kontinuierliche , durchgängige nahrungsmittelorpduktionen, statt nur ein oder zweimal im jahr.
      das geht aber nur bei warmwasser: also beim einsatz tropischer fischarten, krebstieren, muscheln und dergleichen.
      einheimische pflanzen- gemüse, wie obst kommen mit warmen wasser und gemäßigt warmen klima, das künstlich erzeugt werden muss – sehr gut zurecht.
      nur unsere einheimischen kaltwasserfische und krebse leider nicht.
      das bedeutet aber nicht, dass man sie nicht anziehen kann: es geht nämlich auch, wenn das wasser in einem künstlichen kreislauf wieder von 80-90 grad auf 10-18 grad abgekühlt verwendet wird .
      also am ende der kette.
      da einheimische fischarten längere zeit benötigen, als tropische fischarten- kann man deutlichst mit einheimischen fischearten, auch krebsen- niemand das ganze jahr über prozesstechnisch ernähren.
      das geht nur bei einsatz der tropischen fischarten, die sehr schnelllebig produkte erzeugen – also sehr schnell wachsen – und im ausgleich dazu das langsam wachsende: dann stimmt die kette!

      damit sind wir der vollverpflegung mit beschränkten einsatz von ressourcen im vollen umfang sehr nahe gekommen: also das ganze jahr kontinuierlich nahrungsmittel ohne großen technischen aufwand zu produzieren und bereitzustellen.
      das projekt an dem ich arbeite ist ein sehr großes , privates projekt – nichtkommerzieller art.

      die erfahrungen von mir basieren auf über 40 jahre praxiserfahrung….
      vom vergleich verschiedener systeme bin ich abgekommen schon seit langem.
      man kann da nichts lernen – ausser, es genauso falsch zu machen, wie die anderen!

      greettzzzii aus bärlin from
      froggy

  26. Hallo aus Viet Nam
    Mein Name ist Rudolf Schützinger, bin österr. Staatsbürger, und lebe seit 2007 in Viet Nam.
    Meine Stadt Phan Thiet ist ca 200 km süd-östlich von Saigon, am Chin.Meer.
    Ich habe hier ein Grudstück, 2000m2, 4,5 km landeinwärts vom Meer und lebe hier mit meinem Geflügel und Kaninchen, alles als Selbstversorger. Nur leider ohne Gemüse, denn auf dem roten Sand hier, wächst nichts.
    Daher möchte ich eine kleine Anlage in Aquaponics bauen. Zur Selbstversorgung meiner Familie, ca. 15 Personen. Ich würde die Anlage, mit dem Gebäude, selbst, bzw mit meiner Familie bauen.
    Villeich haben sie Vorschläge , oder Pläne für mich und Tips, wo ich ev. die Materialen (so in Viet Nam nicht verfügbar) kaufen kann.
    Mit besten Dank im voraus
    Rudolf Schützinger

    1. Hallo Froggy

      ist es für Dich ok, wenn ich dir eine Email schreibe ?
      Es geht um mein zukünftiges Projekt und möchte nur zu gerne mit Dir darüber reden.
      Wäre wirklich super nett von Dir

      Grüße
      Thomas

  27. Sehr geehrter Herr Doktor Senfberg,

    ich bin ebenfalls ein großer Fan Ihrer Videos und Beiträge
    Zum Thema Aquaponic.

    Weshalb ich Ihnen jetzt schreibe, hat folgenden Hintergrund:

    Meine Frau (29) und ich (35) sind seit ein paar Monaten in Kambodscha.
    Durch viele Gespräche mit den Einheimischen haben wir u.a. in Erfahrung gebracht,
    dass der größte Anteil der angebotenen Kräuter, Gemüse und auch Obst, aus Vietnam und
    Thailand importiert werden muss, da hier das Wissen zum Anbau von Lebensmitteln wenig bis kaum vorhanden ist.

    Unsere Vision ist es, den Menschen hier das Prinzip der Selbstversorgung durch eigenen
    Anbau wieder näher zu bringen.
    Mit einer jungen lokalen Khmerfamile möchten wir zusammen die erste Aquaponic Anlage in Kambodscha realisieren.

    Wir haben unser bisheriges Wissen zur Aquaponic größtenteils von Videos und Dokumentationen gesammelt, auch beim Bau einer kleineren Anlage auf Bali waren wir beteiligt.

    Für die neue Anlage stehen uns ein ca 2500-3000 m2 großes Grundstück zur Verfügung.
    Das Grundstück hat eine Flussanbindung.

    Um ehrlich zu sein, flößt uns diese Größe der zur Verfügung stehenden Fläche, großen Respekt ein.

    Und somit komme ich auch zu meiner Frage an Sie:

    Können Sie sich vorstellen, uns bei diesem einzigartigen Projekt,
    In Form von Ihrem Fachwissen beim Bau der Anlage zu unterstützen ?

    Über eine Antwort von Ihnen freuen wir uns jetzt schon.

    Herzliche und sonnige Grüße aus Kambodscha

    Thomas & Stephi Mack

    1. Hallo Thomas, hallo Stephi,
      vielen Dank für eure E-Mail! Erst mal Danke für eure Anfrage. Das Projekt finde ich natürlich sehr interessant. Würde mich auch freuen, wenn ich irgendwie helfen kann. Deshalb möchte ich vorschlagen, dass ich mich heute oder morgen per E-Mail dazu melde. Habe noch viele Rückfragen. Viele liebe Grüße, Stephan

  28. hallihallo, thomas und stephi, stephan,

    2500-3000 m2 sind nichts: aber vielleicht seht ihr das so!

    mit der größe einer anlage ist halt verbunden, dass es kurze wege gibt- und das man den überblick nicht verliert!

    die größe sollte euch angst machen, wenn etwas schief geht: dann ist größe ein problem!

    ich vermute, ihr wollt ganz normale treibhauskulturen in erde setzen- ernten: das ist wegen der tierischen schädlinge ja wichtig, dass man eher hoch auf tischen arbeitet.
    die kommen dann nicht so ohne weiteres da ran!
    zum anderen hatd as tischsystem ja vorteile, dass man die arbeit einfach erledigen kann, schnell einen überblick hat- also auch schnell reagieren kann!

    vielleicht ist es sinnvoll bei euch erst einmal zu lokalisieren, welcher bedarf da besteht- um die größenordnung abzuschätzen.
    und um sicher zu gehen: dass ihr das angezogene auch irgendwie an den mann oder an die frau bringen könnt.
    gegessen wird überall auf der welt!

    dazu müsste ich – um helfen zu können- wissen, was ihr machen wollt: zumindest ansatzweise werdet ihr das ja wohl schon überschlagen haben!
    aber: man braucht nicht nur fachwissen zum betrieb einer aquaponik-anlage – auch das verarbeiten wird eine menge wissen erforderlich machen- zumindest sind dann die voraussetzungen nicht so einfach, wenn man kühlen oder irgendwie irgenwas haltbar machen muss!

    der einfachste weg ist das frisch verzehren, also auch frisch verkaufen – undd as trocknen.
    z.b. kann man überschüsse an fisch und schaltieren- durchaus trocknen und damit haltbar machen!

    ihr müsst erst einmal:
    – festlegen, was ihr machen wollt
    – feststellen – vor ort, welche behördlichen anforderungen
    zu erfüllen sind um solch eine anlage betreiben –
    und die verzehrfähigen waren in den verkehr bringen zu
    können
    – dann müsst ihr festlegen, was ihr aufbauen wollt.

    erst dann können wir – der stephan, und auch ich machen gerne kostenfrei (zumindest ich!) für sie dabei mit.

    die flusanbindung ist einerseits ein positiver aspekt: wenn allerdings die dort vorhandenen gewässer nicht den kriterien einer fisch-und schaltieranzucht genügen- muss man filtern oder zumindest vorbereiten.
    das beaufschlagt wieder eine menge- behältnisse, platz.

    ich würde ganz einfach das so machen, dass man von den dingen unabhängig arbeitet: also in ihrem fall so tun- als wäre kein fluss da!

    erst wenn die wasserqualität und die brauchbarkeit geprüft wurde – achtung auch tierische schädlinge bei fischen und schaltieren können durch das wasser eingeschleppt werden- kann man eventuell einer teilweisen wasserentnahme und wasseraufbereitung zustimmen.

    sie sollten beachten,dass sie eine anlage betreiben, die ein künstlich erzeugter kreislauf ist – auch bezüglich des wassers, weil sie durch fließwasser – im einfachsten fall durch einen hydraulischen widder selbst techniklos erzeugt -erst einmal eine sehr gute fischwasserqualitäte erhalten und zum anderen auch – weil die ´fische immerzu schwimmen müssen- eine bessere, höherwertige fleischqualität erzeugen können.

    futtermittel würde ich nicht kaufen: ich würde versuchen durch reste der anzuchten- kein abfall sondern gezielt dazu verwendet- zu füttern- oder auch im mix mit kleineren futterfischen.

    leider sind die meisten fische, die relevanz aufweisen – kanibalistisch geprägt: d.h.- man kann eigentlich nur durch die auswahl von fischen, die sich vegetarisch ernähren (einerseits) oder durch häufiges, periodisches füttern kanibalistische triebe (der sogenannte schnappreiz) verhindern.
    wenn fische schwimmen müssen – gezwungendermaßen -dann fressen sie nur das, was vor ihnen kommt!

    na, ja: erfahrungen müssen sie selber sammeln – aber das grundsätzliche, wenige- dass man zu einer guten, einfachen produktion – vor allem einer techniklosen produktion (!!!) braucht- kann ich Ihnen schon benennen.
    bei bedarf auch eine anlage für sie planen.

    fische und schaltiere darf man nicht einfach in ein system übernehmen: sie müssen immer erst in quarantäne, wo man sie eine weile beläßt- um festzustellen, ob sie parasiten in das system einschleppen.
    wichtig ist – wenn Sie eine zucht beginnen -dass sie eine gezielte zucht betreiben – also jungfische auch selbst nachziehen.
    das verhindert,dass Sie ihre bestände mit eventuellen parasiten infizieren – unter umständen Ihre fische verlieren.

    nicht zu vergessen sollte sein: das auch insekten – schädlinge einschleppen können, auch andere tiere, die frei bei ihnen wohl vorkommen!

    ich vermute sie wollen ein normales offenes system – dass die vorhandenen biologischen möglichkeiten ausnutzt: also wasser, regen und vitalität der vorhandenen böden!

    im gegensatz zu stephan finde ich- verzeih mir das, alter freund – dass es besser wäre, hier den raum bei stephan zu nutzen um die idee, die ideen hinter den dingen- allen mitzuteilen.
    was uns hier fehlt- ist im wesentliches der feedback zwischen den wirklichen anwendern: also die möglichkeit, selbst für sich – eine richtige, tragbare lösung zu finden- selbst zu finden!
    der stephan hat hier eine wunderbare plattform , die etwas mehr zugriffe und zuspruch gut vertragen kann: sagen wir- als entwicklungsplattform- als netzwerk für alle!
    das wäre doch was!

    ich habe durch das gleiche szenarium von videos und websites gemerkt -dass doch jede situation vor ort ganz anders ist-dass man eigentlich eine basis braucht- hilfe braucht, die sich nicht nur darin erschöpft das zu verkaufen, was bei anderen auch nur probleme erzeugt!

    wir brauchen weiter lösungen für alle- damit die bandbreite des gedankens der aquaponik in die tiefe und die breite überschaubar wird.
    bisher kennen wir nur das, was andere machen!
    für mich gibt es da keine berührungspunkt- ausser: zu sehen, woran es anderen fehlt, wo es hakelt und wo es wirklich brannt!
    das benennen die leider aber nicht direkt: das muss man durch sorgfältiges beobachten selbst erfahren!
    zur not mal die mülltonnen ansehen ! 🙂

    ich würde euch vorschlagen: schaut euch das vor ort an, wie man das macht – wie effektiv das ist: dann hab ihr schon mal eine ausgangsbasis.
    alles andere kann man dazu entwickeln!

    der stephan weiß, wie ich zu erreichen bin: ich bin derzeit auf einem großen trip-d a sind es dann von der fläche her über 32000 quadratmeter- und das geht noch in die tiefe!
    das macht mir keine angst und nötigt mir auch keinen respekt ab: es ist in der großstadt.
    derzeit probiere ich vieles aus- bevor wir ende 2017 bis 2020 dann anfangen wollen, das alles aufzubauen!

    das bisherige sieht wahnsinnig gut aus- aber: mit der größe der anlage kommt es, dass die probleme zunehmen!
    besonders, wenn es freie systeme sind- wo also fliegen sich vermehren, wie die pest- die anzuchten und die feuchtigkeit benutzen, sich massig auszubreiten!

    aqua- bdeutet wasser- und wasser ist für mensch und tier leben!
    aber auch für insekten! 🙁
    und nicht nur die- auch pilze mögen feuchtes!
    das ist bei pilze nicht deutlichst negativ: die meisten pilze sind eher harmlos- wenn es nicht so verdammt viele gäbe!

    bei euch ist die gefahr eher von unzureichend gegarten lebensmitteln ausgehend- und damit vielleicht auch – als quelle- das erzeugte an lebensmitteln!
    bei euch ist es nahezu immer feucht und warm: das ist bei mir derzeit auch so- und dann nehmen die probleme teilweise überhand!

    noch haben wir zeit bis ende 2017- sogar bis 2020!
    immer zu: sagt, was ihr machen wollt- wie ihr es anpacken wollt- und ihr bekommt jede unterstützung von mir: nur zu euch rauskommen- das will ich alter sack nicht mehr!
    aber jede hilfe, die ich geben kann- die könnt ihr kostenlos von mir haben!
    vielleicht habe ich glück: dann habe ich vielleicht lieferanten für fische, die hier nicht angeboten werden.

    es gibt so wenig hier, was die leute benutzen- aber so vieles, was wirklich sinnvoll und richtig wäre!

    würde mich freuen, wenn ich euch helfen kann!

    eine frage hab ich noch:
    -ist das grundstück gut erreichbar?
    – wollt ihr durch eigenleistung bauen?

    verzeiht mir: das waren zwei fragen! 🙂
    STEPHAN
    die anzuchten kommen prima hoch – von unerklärliches mal
    abgesehen- läuft alles planmäßig.
    die nebenlinien, wie die pilze an den pflanzen – die schirmlinge- sind harmlos, unterstützen in feuchten boden die pflanzen – in diesem falle feigen (echte feigen), avocads, kaffee-pflanzen – mit aktiver nährstoffzufuhr.

    aus gründen der datenbasis, also wissen über mögliche dinge, die aus dem ruder laufen könnten- sammeln wir dieses fachwissen: bilder dazu hatte ich dir zugemailt.
    es gibt wieder massig davon!
    leider gibt es nirgendwo verläßliches an datenbanken, die aber wirklich erforderlich sind.
    kann doch nicht sein, dass man immerzu andere kontaktieren muss, wenn was auftritt: die datenbasis muss beim betreiber einer anlage verfügbar sein- und auch das wissen, wie man etwas bereinigt oder in schach hält!

    bisher hat sich alles- wirklich auch alles eher nicht so tolle- doch noch als ungefährlich herausgestellt, von vorübergehender erscheinung!

    ausnahme sind insekten: raupen die fressen sind füchterlich- besonders die in den tropen!
    aber auch die von hier: da muss man schnell reagieren!

    zum glück haben die hier keine großen möglichkeiten – nur ihre kurze zeit!
    im tropischen sieht es leider anders aus: muss zugeben- dass mir da die erfahrungen fehlen!
    ist einer der bereiche, wo ich kaum was wirklich weiss- obwohl ich mir auch die bereiche der entomologie durchaus angesehen habe…..
    hab noch zeit- und vielleicht hilft mir ja jemand!
    ich helfe zurück! 🙂

    greettzzziii from bärlin
    from
    froggy

    1. Hallo Froggy,
      ja habe auch schon einige Fragen gestellt, die ich in deinem Text wieder finde, bezügl. der Rahmenbedingungen.
      Danke für deine Hinweise u. Tipps schon mal. Ja mit den Bildern u. Daten weiss ich manchmal nicht so richtig, was ich machen soll, außer dir die Kommentare zur Verfügung stellen. Ich bereite ja die Sachen meist so auf, dass sie einfach verständlich sind, und bei deinen Bildern, Verfahren und Modulen/Teilen etc. müsste man eigentlich auch was dazu schreiben. Deshalb hatte ich ja mal die Idee mit den Gastartikeln. Allerdings kann ich sie schlecht aufbereiten, da ich selbst oftmals nicht genau weiss, was womit gemeint ist.
      Außerdem habe ich momentan viel mit meinem „Forschungs-Special“ zu tun, da ich die wissenschaftlichen Papers noch mal richtig „durchackern“ muss. Da kann man mal sehen, trotz erdloser Kultur, muss ich ackern. Die Erde steckt scheinbar tief im Sprachgebraucht drin. 😉

      1. hallihallo, Stephan

        tja, das ist richtig: eigentlich sind das zustandsbeschreibungen- mein Tagebuch sozusagen- wo auch die eher als nicht so toll empfundenen dinge zur sprache kommen.zustimmen – dass das zu wenig ist!
        in der regel zeigt man nur das, was man zeigen möchte – und da wirst du mir wohl
        kann ja nicht sein, dass da jeder nochmal die Erfahrungen, die andere schon mal gemacht haben- für sich selbst durchleben muss.

        nur, weil keine Erfahrungswerte da sind!
        deswegen gebe ich sie erst einmal im laufendem test also raus, meine Erfahrungen und fortschritte.
        zumal es ja so ist, wie ich schon sagte: jede anlage unterscheidet sich deutlichst von anderen: da kann man nichts gleich setzen.

        also nicht einen vw nehmen, wie die anderen – oder einen benz!
        es wird immer etwas fehlen!

        weiss jetzt nicht, wie du das mit der erde meinst: es ist aber in der allgemein verwendeten aquaponik meist so, dass – z.b. in Asien sehr viele noch die erde benutzen, was ja richtig und gut ist!
        ausreichend wohl auch!

        in einer reinen Aquakultur geht das nicht: da ist erde ein gewichtiges, negatives Kriterium, dass man immer erst in den ofen schieben muss, wenn man das wiederverwerten will oder muss.
        deswegen nimmt man ja andere – meist mineralische oder künstliche Substrate!

        bei mir hat sich gezeigt, das künstliche Substrate – z.b. der hydroton – bei bestimmten pflanzen und bei freiem luftaustausch – die Viecher- also fliegen jeder coleur- anlocken, wie die pest!
        die mögen halt wasser und feuchtes.

        das ist das, was in den vielen video’s, als Erfahrungswerte nicht drin ist – oder garnicht erst gesagt wird.
        das negative sagt dir keiner: es gehört aber dazu!
        mein Problem ist – deswegen teste ich ja intensivst – dass ich mit tropischen, feuchten Temperaturen hier in Deutschland gar keine Erfahrungen haben kann.
        ich weiss aber, dass andere- z.b. mit botanischen gärten, warmhaus- tropisches – Probleme haben!
        die hängen immer damit zusammen, dass man auch mal lüftet, im sommer- oder wenn es warm ist fenster aufmacht!

        bei mir sind es abgeschlossene Systeme: ohne zusätzliche Lüftung- da wird also kein fenster später aufgemacht- weil die Raumluft, quasi durch die pflanzen, den Stoffwechsel mit der photosynthese – selbst erzeugt wird!
        dennoch kann man – bei einfach in den betonraum gestellten nicht ausschliessen, dass da was an Tierchen eintrudelt- sich breit macht!
        deswegen brauche ich – und andere wohl auch (!!) das Szenarium des negativen: was ist das, wie wird man es los- wie lokalisiert man das, welche Auswirkungen hat das.

        das ermittle ich also, schreibe es auch auf!

        wenn das mit dem selbst erzeugen von Kokosfasern aus dem schalenmaterial losgeht- weiss keiner, was da drin steckt- denn das Areal selbst, wo Kokosfasern für die bäume verwendet werden sollen- hat den frischluftaustausch teilweise in der Übergangszeit noch: besonders, wenn man reinkommt oder rauswill- da muss ja eine tür rein!

        die geschichte mit den Pilzen- die derzeit groß in richtigen Intervallen bei verschiedenen bäumen hochkommen- ist positiv, aber lästig. das nutzt den pflanzen – und bei warmer, feuchter luft- ist das schnell wieder weg- weil es sich zersetzt!

        leider ist es dann auch so, dass es- wenn es zu feucht ist- auch gammelt, sich also nicht so toll zersetzt, schnell weg ist – sondern wirklich gammelt.
        wir beregnen häufig: da gammelt es!

        das weiss ich noch nicht, wie wir das handbhaben wollen: es ergeben sich eigentlich immer irgendwelche neuen Aspekte, an denen vorher keiner einen Gedanken verschwendet hat!

        that’s life!
        das ergibt sich halt- und ich benenne das auch!
        Wikipedia hat die meisten arten, die ich inzwischen kenne – garnicht erst dokumentiert: so ist es bei vielen Sachen!
        alleine von den Schirmlingen soll es über 40 arten geben- doch keiner weiss, wie sie alle aussehen- und wie das ausgeprägt ist!
        auch bei den über 40 arten gibt es nämlich deutlichst unterschiede!

        nochmal zur erde: von sprachlichen gebrauch her ist eigentlich alles erde oder substrat- egal, ob man die humusschicht nennt oder die sedimentierung aus mineralischem.

        das eine ist organisch (humus): das ist der grundsätzliche Knackpunkt – das andere ist mineralisch.

        es geht bei der aqua-Anzucht also nur darum, ein Substrat zu verwenden, dass keine Probleme in der form aufwirft, wie humusböden- die ja in der regel organisches sind- aufwerfen!
        also tierchenbefall, pilzesporen und sonstige Einzeller- was auch immer…Parasiten sugender und beissender art.

        dennoch sollte man nicht vergessen- wie sich bei den zwiebeln gezeigt hat- dass auch mineralisches nicht frei von Ungeziefer sein kann, wenn man in mineralisches – pflanzen reinsetzt, die ja wieder organisches sind!

        die Viecher setzen sich einfach an die pflanzen!
        wenn man die reinläßt!
        das sollte man zwingend besonders beachten.
        die Viecher sitzen also nicht im Substrat (da teilweise auch – sondern bevorzugt an den pflanzen!

        bei jeder art von Substrat ist die umgebungsluft- also die Möglichkeit, dass man sich etwas einschleppt- sehr groß.
        schon eine fliege reicht aus- dir deine ganzen anzuchten zu zerstören: so produktiv sind die, wenn die eier legen- Larven sich entwickeln!
        gegen Insekten hast du keine Chance!
        bei großen anlage ist das also sehr problematisch!
        bei uns sind es fast 26000 getrennte kleinanlagen – die jeweils unabhängig voneinander autonom etwas anziehen!

        also nur vorbeugend!
        alles ausschliessen – so gut es geht!
        aber nicht mit filtern und so: das ist wieder Basis für den gammel, für Tierchen!

        hygene ist wichtig- und viel wasserumlauf, also regen oder Beregnung: dann gammelt dir das insektenzeugs weg- bleiben deine pflanzen propper!

        tja: manchmal habe ich schon die Befürchtung- die Natur ist viel mächtiger, als wir.

        und eigentlich kann ich mir nichts schlimmeres vorstellen- als wenn- auch wenn nicht erlaubt – irgendeiner eine vorhandene tür aufmacht, und das ganze dann seinen lauf nimmt!
        döddel gibt es immer! 🙁
        denn Türen müssen leider sein- auch wenn das ganze automatisch laufen soll- wenn auch ohne viel Technik!
        wir haben also keine schlösser drin vorgesehen!

        mal sehen!

        du sagst: „die erde steckt tief im Sprachgebrauch drin“- ja, klar!
        aber ich habe mir abgewöhnt- bei anderen mehr zu suchen, als eventuell Anregungen (selten finde ich was! trotzdem muss ich ja schauen, was es alles gibt- oder nicht!)oder halt Inspirationen.
        Inspirationen halt: aus den fehlern andere lernen: that’s it!

        ansonsten mache ich alles neu, alles selbst!

        zu meinen Daten:
        ja: das ist alles sehr wissenschaftlich, sehr technisch- sehr durchdacht- und trotzdem brauche ich keine Technik groß: das ist ja der Clou daran!
        aber – da wirst du mir wohl zustimmen – ohne wissen geht es nicht!
        besonders nicht bei einer derartigen Größenordnung, wie bei mir!

        ich möchte da keinen fehler machen: deswegen ist die vorplanungsphase wichtig: also die zeit, in der man dinge ausprobieren kann und muss.
        damit später alles richtig läuft!
        von alleine läuft: denn es ist ein autonomes, naturnahes system- das auch dann läuft, produziert- wenn garkeiner da ist!
        dann wird der erzeugte segen verstromt, verheizt: also als Methangas selbst verwertet um wärme und licht zu erzeugen.

        Natur funktioniert ohne uns!
        meine anlagen sollen auch ohne irgendjemand von alleine funktionieren!

        hahahaha: das ist gut – die anderen verdienen da nichts dran, weil es nichts zu arbeiten gibt!
        und essen kann man da – via Automat kostenlos!
        hahahahahaha…..
        man kann auch nichts verkaufen! 🙂
        die Stiftung (in der Planung befindlich) ist gemeinnützig!

        alle anderen Stiftungen müssen arbeiten- Geld anschaffen, steuern zahlen: meine nicht!
        die überlebt wohl alles!
        wenn keiner Türen aufmacht! 🙁
        dann übernimmt die Natur das wohl alles! 🙂

        klar: es wird eine Kurzbeschreibung und eine ausführliche Beschreibung geben, wenn das ganze zu laufen beginnt.
        und dokumentierte baubeschreibungen: vielleicht bist du dann auch dabei- guckst dir alles an- wenn es losgeht!

        die kriegst du dann alle auch!
        aber erst mal ist die planungs- und ausprobierphase dran!
        da darf was schiefgehen- aber erstaunlicherweise geht kaum was schief- von gewissen dingen , die man mir antut – abgesehen!
        ich scheine irgendwie gut zu sein! 🙂

        na, ja: wenn man alles schon irgendwann mal gemacht hat: dann ist das wohl einfach! 🙂

        bei den beiden leuten in „cambodia“ denke ich mal, dass man da wohl noch selbst alles in eigener Regie baut!
        hochbeete sind gut, wenn man den aushub- z.b. zum bau der regenwasserbecken oder fischbecken, quarantänebecken- einfach verwendet, anstatt den aushub abfahren zu lassen.

        dazu kann man aus steinen- oder aus tropenholz eine art Palisade, mauer in den boden rammen, bauen- den innenbereich mit dem aushub, der erde auffüllen und hat so bequem ein hochbeet, an das Tiere nicht so ohne weiteres herankommen.

        hier hat man Probleme mit schnecken und so- oder mit mäuse und ratten, die sich gerne in menschlicher nähe ansiedeln- weil es da viel zu holen gibt!
        in „cambodia“ wird es wohl ähnliches geben- was man mit hochgelegenen hochbeeten deutlichst von den anzuchten abhalten kann!

        wenn man kein holz nehmen will gehen auch steine, die man selbst herstellen oder beschaffen kann viel einfacher, als beton!

        becken würde ich auch heute nicht aus beton herstellen: bei uns erst recht nicht, wenn sie frost aushalten müssen.
        da würde ich persönlich den aufbau aus steinen und planen, die ja sehr langlebig sind- vorziehen: ist ja auch preiswerter.

        hat man lehm oder anderes wasserundurchlässiges – so kann man auch damit gut arbeiten: steine selbst herstellen (das geht einfach- mit einem ofen, den man auch zum Beispiel später zum räuchern von fisch verwerten kann!)- oder wasserundurchlässige böden für Fischteiche, regenwasserbecken oder ähnliches herstellen….
        gibt viele Möglichkeiten – leider weiss heute gar keiner mehr das alles, was man machen könnte!
        ich schon!

        o.k.: soweit für heute!

        greettzzzii from bärlin
        from
        froggy

  29. hallihallo, thomas und stephi, stephan,

    wir lesen in den Zeitungen – insbesondere in Deutschland immer viel über die schlechten
    anzuchtkulturen in Asien – und vergessen dabei, dass es sich in der regel um Kulturen im
    wasser, freiwasser handelt, die massenmärkte beliefern.
    da gibt es Probleme: natürlich!
    es kollidieren also asiatische Lebensformen und europäische – wobei das deutsche mit seinen
    psychopathischen, hysterischen überreaktionen deutlichst hervorsticht, die meist nicht gerade von Fachwissen geprägt sind – sondern (!!!!) auf Meinungen basieren!!
    wir sind in Deutschland wohl das einzige land, das Gesetze nach Meinungen macht- und feststellt- dass man eigentlich gar keinen Handlungsbedarf hat und braucht!

    wennj dann sogenannte experten ihr wort dazu sagen – wird es hektisch und man versucht trotzdem seinen willen zu Gesetze zu machen – auch wenn es Willkür ist!

    als Beispiel möchte ich geschirr anführen, dass hier derzeit als bambus-geschirr vermarktet wird
    aber natürlich nur zu großen teilen Bambus enthält.
    die behörden- insbesondere die staatlichen selbsternannten handlungsträger haben festgestellt,
    dass es – unterschwellig (man vermutet: man hat als auch fachlich nichts wirklich geprüft!) kein wirkliches bambusgeschirr ist – sondern ein verbundwerkstoff.
    und der ist weder hinsichtlich der gesetzeslage noch sonst-irgendwie zu beanstanden!
    so geht man also über die Kennzeichnung der angebotenen – verteufelten teile aus Asien!

    so geht es nicht nur mit haushaltwaren sondern auch mit Lebensmitteln: wobei der Staat da auffällt
    dass er erst dann reagiert- wenn alles schon verkonsumiert ist- also eher garnicht!
    trotzdem leben die leute noch- weil es halt immer heisst „steht im verdacht…“ oder „Grenzwerte werden überschritten- oder wurden vorgefunden (überschrittene!))
    dass man eh nichts wirklich kann- z.b. die Schadstoffe im trinkwasser hier einfach durch verdünnen
    staatlich legitim macht- aber dass verdunstetetes bei der Herstellung vom z.b. Kaffee wieder dafür sorgt, dass Grenzwerte extremst überschritten werden- in den haushalten (!!!) interessiert denen nicht!
    konkret mauscheln die- machen ungenießbares durch mischen genießbar- erzeugen also Sicherheit künstlich, wo keine ist: jeder weiss, das kochen wasser reduziert- nicht aber die Schadstoffe im wasser- sondern die Schadstoffe in hoher Konzentration zurückläßt – zum konsumieren!!

    geht man ins WWW- fallen einem fachlich gestylte- aber eigentlich unfachliche, oder besser gesagt
    inkompetente Artikel von geneigter seite auf, die mit einem riesenaufwand – falsches deklarieren, falsches zu erzeugen versuchen.
    die zeigen mit dem finger auf andere- um von dem eigenen versagen vor ort abzulenken!
    konkret: ich trinke nie heisses- ich trinke verpacktes, normales!
    ich koche auch nicht mehr!
    die Gefahr ist hier viel sträker, als anderswo- auch staatliche stellen das Gegenteil behaupten: ich kennen die Wahrheiten und kann sie gerätetechnisch und messtechnisch belegen!

    ich muss mal hier klarstellen, was da Sache sein darf – wobei hier das ganze bezogen auf einen
    durchwegs erst einmal normalen haushalt ausgelegt ist.

    ein haushalt braucht:
    – wasser
    – Strom
    – wärme
    – Lüftung
    ein haushalt erzeugt:
    – abfälle
    – abwasser

    das ist bekannt, denke ich mal!
    tierhaltung in Deutschland ist ein fall für sich: überall mischt sich der Staat und seine – schergen
    in die privaten belange des einzelnen ein, wo er nur Rahmenbedingungen vorgeben sollte, nicht im Detail jede Kleinigkeit!
    anderswo ist das einfacher, besser – menschlicher!

    zu Zeiten der DDR- gab es bei der tierhaltung, im privaten – kaum Regularien, sondern nur das aus dem zerfallenen deutschen reich herübergerette.
    das war lange zeit der Maßstab und die Grundlage – bis man hier anfing alles bis ins detail gesetzlich zu bevormunden, zu pervertieren!
    zu zwangsregulieren!
    heute kann man noch nicht mal ziervögel halten- ohne eine menge ärger mit den selbstgefälligen
    schergen des – sagen wir – demokratischen staates zu bekommen, der analog dem Roman „1984“ keine unkontrollierte, freie Lebensweise in diesem land zulässt.

    kommen wir zurück zum haushalt: wir sehen- dass die bedarfsseite und die erzeugerseite
    auf jeden fall vereinfacht werden kann.
    wenn die abwässer und abfälle wegfallen.
    wenn jeder erzeugen kann, was ihn grundgesetzlich in eigener, freier Wahl ermöglicht werden muss.
    und dass auch die abfallseite so gehandhabt werden kann und muss.

    jeder schrebergarten hat seinen Komposthaufen: auch wenn der staatliche zwang- eine tonne für abfälle zu bezahlen- auch wenn man keinen abfall erzeugt- also reine staatliche Willkür, meist nicht ohne Gerichtsverfahren, Widerstand- an höherer stelle (also zur Abschaffung des zwanges, indem man sich auf seine freiheitlichen rechte bezieht – also die freie Wahl für sich in Anspruch nimmt, die vom Grundgesetz garantiert ist!) zu bereinigen ist.
    man also an höchster stelle- seine grundgesetzlich verankerten rechte einzeln wieder gerichtlich erkämpfen muss! notfalls bis zum europäischen menschengerichtshof!

    genauso geht das mit dem abwasser: da gibt es stattlicherseits den zwang zum anschluss sowohl
    an die frischwasserversorgung, der abwasserentsorgung- und meist auch der Fernwärme.
    alles, worauf staatliche Konzerne- also per willkürgesetze zu ihrem wohl (nicht zu unserem!) derartriges an Unfreiheit systematisch erzeugen!
    es gibt sogar den zwang Regenwasser in die Kanalisationen einzuleiten – und (!!!) zwangsweise
    auch zu bezahlen!
    das ist Terror, staatlicher Terror!
    der Staat ist kein Konstrukt seiner selbst: das sind wir!
    der Staat also solcher hat uns zu dienen- und nicht sich und seinesgleichen selbst!

    ich persönlich habe ein System, dass keine derartigen zwänge kennt: bin also drauf und dran, der staatswillkür, der willkürlichen Beschneidung staatlich garantierter grundrechte – für den zweck der stiftungsgründung- nicht hinzunehmen, zu bekämpfen!
    dass das geht- weiss jeder, der ein internes kreislaufsystem erzeugt: jede Firma darf das- was dem
    einzelnen verboten ist!

    wir wissen: wir können Brauchwasser vor ort – also da, wo es ensteht – auch reinigen, wieder
    verfügbar machen.
    und im umgang mit dem wassser, der selbst erzeugten wasserreinigung- auch selbstbestimmt
    sauberes und gutes trinkwasser selbst erzeugen!

    und wir wissen auch, dass wir abfälle durch willentliche entscheidungen- selbstbestimmte Entscheidungen, die nicht den staatlichen zwang unterliegen- hundertprozentig realisieren,
    vermeiden können.

    es geht jetzt nur noch um die art, wie die staatliche Willkür beendet wird: wenn es nach mir geht-
    radikalst beendet wird.
    der Terror des staates gegen mich, meine Person – seit 2001 bis heute- reinste Willkür und folter
    ermöglicht mir das, was ich hier schreibe: über kurz oder lang einen neuanfang auf der Basis der alten grundgesetzlichen Freiheiten- ohne Regulierungen, Einschränkungen- für alle!

    der Staat hat die Grundregeln vorzugeben – nicht die Details: ich kann mich in meiner staatlich
    garantierten Grundfreiheit, in meinen rechten – nicht dem beugen, was der Staat mir als gesund verordnet, weil ich selbst keine Wahl mehr habe durch das staatlich eingeschränkte, durch Willkür
    eigeschränkte!

    der heute Staat und seine staatbetriebe ist nicht in der lage -Grundwasser sauber zu halten, abfälle zu vermeiden: er will es auch nicht, weil die staatlichen betriebe daran ganz dicke verdienen!
    konkret ist der ganze wust der Gesetze und verodnungen hinfällig, weil er meine staatlich garantierten Grundrechte systematisch unterläuft- mit den erzwungenen regeln mir keine Wahl
    läßt hinsichtlich meiner Gesundheit, meiner körperlichen Unversehrtheit – der selbstbestimmten Wahl meiner Möglichkeiten, mit denen ich meine Gesundheit und die Qualität meiner Lebensmittel, die ich zur Erzeugung und Erhaltung meiner körperlichen Unversehrtheit benötige- überall und radikalst einschränkt.
    der Staat nimmt mir die freie Wahl ebenso, wie er mir die körperliche Unversehrtheit verweigert -da ich nur das essen und konsumineren kann, was der Staat zuläßt!

    konkret: das ist kein freiheitlich, rechtlicher staat- dass ist ein Staat, der auf die Krankheiten , die er erzeugt- auch noch das Monopol der Verarbeitung als Schwerpunkt setzt!
    er verhöhnt uns- indem er gesundheitsvorsorge in dem raum stellt, das Gesundheitswesen propagiert – den menschen aber jegliches eigene daran konsequent verweigert!

    der Staat sorgt dafür, dass alles krank ist- was krank sein kann: er verdient an Krankheiten und fürsorge – an Nachsorge bis über den Tod hinaus!
    ich bezeichne das als das, was es ist: als verbrechen – gegen jede Menschlichkeit!

    kommen wir zurück zum haus, zum haushalt:
    wenn jeder die Möglichkeit hätte (keiner hat sie wirklich! auch dann nicht, wenn er einen garten
    hat!) sich selbst zu versorgen, seine Gesundheit, seine Ernährung und sein verhalten zu wasser, Natur und abwasser selbst zu bestimmen – also aus eigener Wahlmöglichkeit, frei von allem seine Wahl zu treffen – dann wäre dieses land- ein glückliches, ein gesundes land!

    haushalt:
    – jeder braucht Warmwasser zum duschen, baden….
    – jeder braucht gas oder Strom zum erzeugen von Warmwasser, zum heizen, für licht

    – und jeder erzeugt abwasser
    bringen wir das wasser, das abwasser – das erzeugen von Strom auf einen nenner- und nennen
    wir das haushalt.
    einen autonomen haushalt!
    autonom bedeutet: wir beziehen keinen Strom, kein wasser, keine Heizung von ausserhalb.
    und es bedeutet: wir erzeugen keinen abfall und auch kein „abfallwasser“ (Brauchwasser)

    dann hätten wir einen haushalt, der auf den freiheitlich, rechtlichen Grundwerten des grundgesetztes verankert- ein selbstbestimmtes leben ermöglicht- ohne Einflussnahme von
    aussenstehenden, driten – auch nicht von seiten des staates!

    wir wissen, dass es einen derartigen zustand einmal gab: bevor diese – Bundesrepublik Deutschland
    und ihre unseligen pervertierten Errungenschaften der staatlichen ausbeute bis ins kleinste detail- das erzeugten, was wir heute haben: einen Staat, der nicht regierungsfähig ist, der sich mit seinem
    regularienwerk selbst stranguliert- bis zum ende!
    der immer mehr Geld für sich selbst braucht – bis man ihn zum teufel jagt.
    für den menschen bleibt nichts!

    seht ihr: diesen zustand- der Unfreiheit, des staatlichen willkürs an jeder ecke und im jedem Detail – das will ich wieder hinbiegen: mit meiner Stiftung. die menschen wieder frei machen- so, wie es im grundgesetzt geschrieben steht, den menschen seine grundrechte- ohne abschläge wieder zugänglich machen!
    es kann nicht sein-dass man mit allem, was man machen will – was staatlich garantiert ist – gegen den Staat und seine schergen prozessieren muss, weil idioten, die man nicht abwählen kann – papiere vorweisen auf denen steht „du hast das recht wenn nicht irgendwelche beschlüsse dieses
    recht eingrenzen ….quasi bis zum indirekten aufheben der grundgesetztlich verbrieften rechte!

    ich zeige euch, wie das geht- und wie man das macht!
    und dass es geht!
    denn es ging sehr lange zeit und hat dieses land wirklich groß gemacht!

    man sagt: gib einem land eine Verfassung – und du leistest Sterbehilfe für jeden!
    ich halte dies für wahr!
    es sehe es jeden tag- erlebe es seit meiner Geburt!

    soweit für heute!
    greettzzzii from bärlin
    from
    froggy

  30. Sehr geehrter Herr Senfberg,

    ich habe viele ihrer Beitraege seit einiger mit grossem Interesse verfolgt. Mich wuerde interessieren, ob sie auch einen regelmaessigen Newsletter haben, den ich per E-Mail abonnieren koennte. Vielen Dank fuer die grossartige Arbeit, die sie leisten.

    Mit freundlichen Gruessen,
    Mike H.

    1. Hallo Mike, zunächst vielen Dank für das Lob!
      Leider gibt es bisher einen solchen Newsletter nicht, aber ich nehme Ihre Anfrage gerne als Anregung entgegen. Leider betreibe ich den Blog bisher nur in meiner Freizeit, so dass nur wenig Zeit für die Erstellung von Videos und Blogartikeln bleibt. Ich hoffe sehr, dass mir irgendwann mehr Zeit für die Aquaponik bleibt und wenn das der Fall sein sollte wäre ein solcher Newsletter sicherlich auch eine gute Idee.
      Danke und viele herzliche Grüße!

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